Weiningen
Zum 20-Jahr-Jubiläum lädt der Elternverein einen Kinderschreck ein

Der Elternbildungsverein rechtes Limmattal beging sein 20-jähriges Bestehen mit viel Humor. Geholfen hat dabei der Entertainer und ehemalige Kindergärtner Dominic Deville.

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Impressionen von der Jubiläumsfeier des Elternbildungsvereins rechtes Limmattal
15 Bilder
Sein Soloprogramm auf dem Kinderstuhl
Ich kann zwar nicht singen erzählt er im Stück und rockt die Bühne
Dominic Deville und seine Geschichten als Kinderg+ñrtner
Deville verwandelt so manchen Rocksong in ein Kinderlied
Beim Erzählen des bekannten Kinderbuchs «Der Regenbogenfisch» überspringt Deville gerne mal ein paar Seiten
Zeit um anzustossen und Gespräche zu führen
Nancy Bänziger schätzt die engagierten Mitarbeiter und dankt an diesem Anlass
Für eine kleine Zwischenverpflegung ist in der Pause gesorgt
Ein Scherenschnitt per Kettensäge präsentiert von Dominic Deville und dem OK Team
Das aktuelle OK Team mit Initiantin Susanne Mäder (zweite von links)
Es wird herzlich viel und laut gelacht an diesem Abend
Aktive und ehemalige aktive Mitwirkende werden auf die Bühne geholt
Auch hier steht das OK im Einsatz und bedient die Gäste

Impressionen von der Jubiläumsfeier des Elternbildungsvereins rechtes Limmattal

Cynthia Mira

«Lachen ist gesund» hätte das Motto der Feier an diesem Freitagabend lauten können, als der Elternbildungsverein rechtes Limmattal sein 20-jähriges Bestehen im Oberstufenschulhaus in Weiningen feierte. Grund zum Lachen gab der eingeladene Entertainer und Künstler Dominic Deville mit seinem abendfüllenden Soloprogramm «Kinderschreck».

Verwöhnt mit kleinen Desserthäppchen von Simon Theiss aus Weiningen bot sich den Gästen und Mitgliedern des Vereins einzig in der Pause eine kurze Verschnaufpause, die genutzt wurde, um auf das Jubiläum anzustossen.

Es sei schon oft an der Grenze, dieses Stück von Deville, aber dennoch gut, meinte Prisca Zehnder aus Birmensdorf, die mit ihrer Freundin die Veranstaltung besuchte. Sie kenne das Angebot des Vereins und habe auch schon an diversen Veranstaltungen teilgenommen. Das Programm sei abwechselnd und sie informiere sich gerne über die Themen, die sie interessieren.

Der Einladung für den Abend gefolgt ist auch Sabrina Caserta aus Volketswil. Sie ist in der Gemeindeverwaltung Weiningen tätig und meint: «Es ist sehr lustig, auch wenn der Anfang mit dem grellen Lichtspiel etwas gewöhnungsbedürftig war». Der Weg zum Fest habe sich auf jeden Fall gelohnt.

Über zwei Stunden dauerte das Programm auf der Bühne und von der anfänglichen Ordnung der Requisiten war nur noch wenig zu sehen. «Ich musste mir nicht viel ausdenken, auch wenn ich die Geschichten natürlich sehr überspitzt darstelle», erzählte der Entertainer über sein Stück, worin er seine Erfahrungen als Kindergärtner auf eine etwas unübliche Art zum Besten gibt.

Am Ende lag eine zertrümmerte Gitarre auf der Bühne, ein Scherenschnitt wurde kurzerhand mit einer Kettensäge gestaltet und mit der grollenden Stimme und seinem Blick, wie er den Teufel in einem der Märchen nachahmte, hatte Deville das Potenzial, auch so manchen Erwachsenen im Publikum erschaudern zu lassen.

Viel gelacht zu haben, bestätigte Hilda Dousse aus Oetwil. Sie wirkt im Organisationskomittee des Vereins mit und zeigte sich nach dem Spektakel auf der Bühne sehr zufrieden: «Es hat alles geklappt, eigentlich so wie immer an den Events, die wir organisieren».

20 Jahre EBL: Eltern stärken

Im Jahr 1996 hatte Susanne Mäder die Idee, die Zusammenarbeit unterschiedlicher Trägerschaften, die in der Elternbildung arbeiten, zu fördern. Primäres Ziel war die Vernetzung. Daraus entstand der Elternbildungsverein rechtes Limmattal (EBL). Träger sind Gemeinderäte, Kirchen- und Schulpflegen sowie Elternvereine. Als öffentlich-rechtlicher Verein setzt sich der EBL für die Elternbildung in der Region ein. Die Arbeit erfolgt ehrenamtlich. Rund sechs Anlässe mit Vorträgen werden pro Jahr in Weiningen, Fahrweid, Geroldswil, Oetwil, Ober- und Unterengstringen organisiert. Derzeitige Präsidentin ist Nancy Bänziger. Der EBL finanziert sich über Mitgliederbeiträge und Erträgen der Veranstaltungen.

Dies würde am Zusammenhalt der Gruppe liegen und mit ein Grund, weshalb sie auch dabei sei. «Es soll auch Spass machen, und die Leute sind wirklich engagiert», ergänzte die dreifache Mutter und aktuelle Präsidentin des Vereins, Nancy Bänziger, die das Fest als «fast schon familiär» bezeichnete.

Susanne Mäder, die Initiantin des Vereins, meinte zum Schluss: «Im Team sind ja sozusagen alles Elternbildungslaien, die zusammenarbeiten und etwas aufbauen, was in der Region auch wertgeschätzt wird.»