Gegen Sparmassnahmen

Zürcher Schüler protestieren erneut – und bringen den Verkehr am Bellevue zum Erliegen

Rund 70 Schülerinnen und Schüler besammelten sich heute am Bellevue, um gegen die Sparmassnahmen der Bildungsdirektion zu protestieren. Aus polizeilicher Sicht waren mit Ausnahme von Verkehrsbehinderungen keine Zwischenfälle zu verzeichnen.

Gegen 12.30 Uhr fanden sich rund 70 Schülerinnen und Schüler beim Bellevue ein, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilt. Sie protestierten gegen die Sparmassnahmen der Bildungsdirektion. Weil im Vorfeld zu dieser unbewilligten Demonstration aufgerufen wurde, war die Stadtpolizei mit einem Aufgebot vor Ort.

Nach einer kurzen Blockade der Rämistrasse setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung und zog via Limmatquai, Central und Neumühlequai bis zur Bildungsdirektion am Walcheplatz und von dort weiter bis zum Stampfenbachplatz. Dort löste sich die Kundgebung kurz nach 13.45 Uhr auf.

Die Teilnehmenden machten mit lautstarken Parolen und Transparenten auf ihr Anliegen aufmerksam.

Verkehrsbehinderungen

Im Bereich der Demonstrationsroute kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die Tramlinien 4 und 15 konnten während rund 45 Minuten zwischen Bellevue und Central nicht verkehren und mussten über die Bahnhofstrasse umgeleitet werden. Ansonsten waren aus polizeilicher Sicht keine Zwischenfälle zu verzeichnen.

Bereits vor drei Wochen besetzten Schüler die Kanti Stadelhofen:

Die Kanti-Schüler machen lautstark auf sich aufmerksam, im Video sagt Sophie Boll, Mitinitiantin der «Gruppe gegen Sparmassnahmen», weshalb.

Die Kanti-Schüler machen lautstark auf sich aufmerksam, im Video sagt Sophie Boll, Mitinitiantin der «Gruppe gegen Sparmassnahmen», weshalb.

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