Die Patrouille lotste das Wohnmobil um zirka 13 Uhr auf den Verkehrsstützpunkt, wo das Fahrzeug auf die Waage fahren musste. Die Anzeige gab an, dass es rund 450 Kilogramm schwerer als erlaubt beladen war. An Bord befand sich eine Familie mit Kindern sowie viel Reisegepäck, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte.

Der Lenker des Fahrzeugs durfte die Weiterfahrt erst antreten, nachdem er das Gewicht der Ladung reduziert hatte. Unter anderem musste er den Wassertank leeren und diverse Gegenstände und Gepäckstücke zurücklassen. Verwandte sollten diese später abholen.

Aufgrund der Gewichtsüberlastung schrieb die Polizei eine Verzeigung an das Stadthalteramt. Der Wohnmobilfahrer muss mit einer Busse zwischen 250 und 600 Franken sowie zusätzlichen Administrationsgebühren rechnen. 

Personenwagenlenker mit dem Führerausweis B dürfen nur Fahrzeuge lenken, die ein Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen nicht überschreiten – darin sind auch Fahrzeuginsassen eingeschlossen.