Die in Kindhausen geplante Mobilfunkantenne wird nicht gebaut – Gemeinderat und Swisscom haben sich im gegenseitigen Einvernehmen auf den Verzicht geeinigt. Das hat der Gemeinderat am Montag mitgeteilt. Gegen die Antenne hatte sich während des Baugesuchverfahrens heftiger Widerstand geregt (az Limmattaler Zeitung vom 6. April).

35 Meter hoch und freistehend

Der Anstoss für die Erstellung einer Mobilfunkantenne kam nicht von der Swisscom, sondern aus der Bevölkerung: Aufgrund diverser Reklamationen über den schlechten Empfang im Raum Kindhausen war der Gemeinderat vor eineinhalb Jahren bei der Swisscom vorstellig geworden.

Die technischen Abklärungen ergaben, dass für einen zusätzlichen Sendemast nur der Standort an der Alten Kindhauserstrasse infrage komme und die Antenne nicht nur freistehend, sondern auch 35 Meter hoch sein werden müsse.

Bauprofil wird in den nächsten Tagen entfernt

Diese Dimensionen, die nach der Erstellung des Bauprofils sichtbar wurden, überraschten sowohl die Anwohner als auch den Gemeinderat. In der Bevölkerung wurden Unterschriften gegen die Antenne gesammelt, und die Gemeinde bemühte sich gemeinsam mit der Swisscom, einen alternativen Standort zu finden. Das habe sich aufgrund der komplexen Netzversorgung und topografischen Voraussetzungen als unmöglich herausgestellt, so die Mitteilung des Gemeinderats. Das Bauprofil wird in den nächsten Tagen entfernt.