Zoo Zürich
Abschied im Zoo: Seehundweibchen Farah wurde eingeschläfert

Mehr als 40 Jahre lang erfreute die Seehündin Farah Besucherinnen und Besucher mit ihren kurzen Einlagen bei der Fütterung. Zum Zeitpunkt ihres Todes war das Seehundweibchen weltweit die zweitälteste Seehündin.

Lydia Lippuner
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Seehundweibchen Farah ist tot: Sie war das älteste Säugetier im Zoo Zürich.

Seehundweibchen Farah ist tot: Sie war das älteste Säugetier im Zoo Zürich.

zvg

Die Tierpflegenden nahmen am letzten Dienstag Abschied vom Seehundweibchen Farah. Sie wurde eingeschläfert, da sie sehr alt war, wie «20 Minuten» berichtete. Mit ihren 43 Jahren war Farah weltweit die zweitälteste Seehündin, die in einem Zoo lebte. In Zürich war Farah das älteste Säugetier. Da Seehunde in der Regel in der freien Wildbahn ein Alter von 35 Jahren erreichen, war den Tierpflegenden bewusst, dass Farah jederzeit sterben könnte.

Da Farah auch mit medizinischer Behandlung nicht mehr gesund geworden wäre, entschied sich der Zoo Zürich dafür, das Tier einzuschläfern. Über 40 Jahre lang unterhielt die Seehündin die Zoo-Besucherinnen und -Besucher mit ihren kurzen Einlagen bei der Fütterung. Farah kam ein Jahr nach ihrer Geburt aus einem Zoo in Norfolk, einer Grafschaft in Grossbritannien, nach Zürich. Nachdem Tod von Farah leben noch vier Seehunde im Zoo Zürich.

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