Dietikon
Zivildienstprojekt wird auf mehr Schuleinheiten ausgedehnt

In der Dietiker Schuleinheit Wolfsmatt wurde auf das Schuljahr 2016/2017 hin versuchsweise ein Zivildienstleistender eingesetzt. Nun hat der Stadtrat einer Institutionalisierung zugestimmt.

Sandro Zimmerli
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Zivildienstleistende sind oft an den Kleidern zu erkennen. (Archiv)

Zivildienstleistende sind oft an den Kleidern zu erkennen. (Archiv)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Die Dietiker Schulpflege ist zufrieden mit dem Einsatz von Zivildienstleistenden in den Schuleinheiten Wolfsmatt und Fondli. Aufgrund der positiven Erfahrungen stellte sie deshalb den Antrag, dass je ein Zivildienstleistender pro Schuleinheit eingesetzt werden soll. Nun hat der Stadtrat der Institutionalisierung und Ausdehnung des Projektes zugestimmt und die jährlich wiederkehrenden Kosten in der Höhe von 102 000 Franken ab dem Rechnungsjahr 2019 sowie die zusätzlichen Kosten in der Höhe von 20 400 Franken für das Rechnungsjahr 2018 bewilligt. Das schreibt er in einer Mitteilung.

Initiiert wurde das Zivildienstprojekt auf das Schuljahr 2016/17 hin in der Schuleinheit Wolfsmatt. «Sie konnte umfassende Einsatzmöglichkeiten anbieten und von den personellen Ressourcen in Form eines Zivildienstleistenden ausgesprochen profitieren», schreibt der Stadtrat. So habe dieser unter anderem die Begleitung zweier körperbehinderter Kinder übernommen, sei bei Exkursionen und Schulreisen dabeigewesen oder habe bei Projekten in Klassen assistiert. «Ausserhalb der Unterrichtszeit war sowohl der Einsatz in der Betreuung als auch ein partieller Einsatz im Hauswartbereich möglich. In den Schulferien wurden die Zivildienstleistenden im Ferienhort sowie beim Hauswart für Projekte wie Hortgarten umgestalten oder Holzzaun setzen eingesetzt», schreibt der Stadtrat. Die Zivildienstleistenden seien durch die Schulleitung begleitet worden, die auch den Einsatzplan erstellte habe und den Einsatz mit regelmässigen Gesprächen zu reflektieren hatte.

Aufgrund der guten Erfahrungen wurde das Projekt ein Jahr später auf die Schuleinheit Fondli ausgedehnt. «Dies vor allem, um die guten Erfahrungen zu objektivieren und eine mögliche Etablierung breiter abzustützen», wie der Stadtrat festhält.