Rund 280 Bike-Fans sind enttäuscht: Mit einer Einsprache haben zwei Bergdietiker Naturschützer die Durchführung des EKZ Cup zwischen Schützenhaus und Egelsee von Ende August erfolgreich verhindert. Die Veranstalter fürchteten ein langwieriges Verfahren. Für ein solches ist das Zeitfenster zu klein, folglich wird auf die Durchführung verzichtet.

Aus Sicht der Teilnehmer, die via Mail informiert wurden, und der Veranstalter, die zehn Monate auf diesen Anlass hingearbeitet haben, ist die Sache sehr ärgerlich. Dem Leserbeitrag einer Teilnehmer-Familie und der Medienmitteilung der EKZ ist die Enttäuschung und Wut anzumerken. Doch sollten nicht die Naturschützer für die Misere verantwortlich gemacht werden. So haben diese lediglich ihre demokratischen Rechte auf eine Einsprache genutzt, um einen Anlass zu verbieten, der ihrer Meinung nach nicht tragbar ist. Wären die Veranstalter besser vorbereitet gewesen – sprich: Hätte man ausreichend Zeit einberechnet, um solche Verfahren sauber zu Ende zu bringen –, stünde man heute nicht vor einem Scherbenhaufen. Doch dies wurde leider verpasst.

Aus Sicht der Kinder und Jugendlichen bleibt zu hoffen, dass die Veranstalter im kommenden Jahr erneut einen Anlauf für die Durchführung einer solchen Grossveranstaltung nehmen werden. Dann können die Veranstalter gemeinsam mit den Naturschützern aufzeigen, wie man Kompromisse findet. Eine wichtige Lektion für jeden Jugendlichen.