Bahnbau

Wo Dietikon, Schlieren und Urdorf von der Limmattalbahn-Baustelle betroffen sind

Ab 10. Januar werden in Dietikon die Arbeiten für die neue Personenunterführung beim Bahnhof wieder aufgenommen. (Themenbild)

Ab 10. Januar werden in Dietikon die Arbeiten für die neue Personenunterführung beim Bahnhof wieder aufgenommen. (Themenbild)

Nach gut zwei Wochen Winterpause nehmen die Bauarbeiten für die zweite Etappe der Limmattalbahn heute wieder Fahrt auf. Auf mehreren Abschnitten stehen wichtige Arbeiten an.

Die Limmattalbahn-Baustelle kehrt aus der Winterpause zurück. Vereinzelt müssen Anwohnende Lärm in der Nacht in Kauf nehmen, wie die Limmattalbahn AG mitteilt. In Urdorf laufen die Vorbereitungen für die Erstellung der über die Autobahn führenden Fussgängerbrücke Herweg. Ende März oder Anfang April soll die in einem Stück produzierte Brücke während einer nächtlichen Autobahnsperrung eingehoben werden. Die Überführung Bernstrasse wird nach Osten hin verbreitert. In der Luberzen werden ab Januar in der nördlichen Strassenseite Wasserleitungen verlegt. Auf der Südseite werden im Februar erste Fahrleitungsmasten erstellt.

In der Birmensdorferstrasse sollen die Werkleitungsarbeiten bis Ende Januar abgeschlossen sein. Im Kreuzungsbereich wird ausserdem bereits ein Teil des neuen Betonkreisels erstellt. Noch bis Ende Januar werden in Schlieren Löcher in den Boden gebohrt für die Bohrpfahlwand des entstehenden Färberhüslitunnels. Bis April wird die Betondecke auf die Bohrpfähle gesetzt. Danach erfolgt der Aushub im Tunnelbereich.

Mit dem Baustart in der Badenerstrasse in Schlieren Anfang Januar wird die nördliche Strassenseite als Baustellenbereich genutzt. Deshalb wird der Verkehr in beide Richtungen auf die Südseite verlegt. Auf Höhe des Tunnels wird mit dem Bau der Werkleitungen und einer Stützmauer begonnen. Ebenfalls noch im Januar starten die Werkleitungsarbeiten in der Färberhüslistrasse. In der angrenzenden Spitalstrasse, die zwischen Spital und Kreuzung Schönenwerdstrasse nur noch von Anwohnern befahren werden darf, laufen diese bereits. Ab März startet dann in der Spitalstrasse der Strassenbau mit der Erstellung der Strassenentwässerung, der Fundationsschicht und den Belagsarbeiten.

Beim Bahnhof Dietikon wird nachts gearbeitet

Ab 10. Januar werden in Dietikon die Arbeiten für die neue Personenunterführung beim Bahnhof wieder aufgenommen. Dabei muss auch das Perrondach bei den BDB-Gleisen rückgebaut werden. Weil die Arbeiten bei laufendem Bahnbetrieb durchgeführt werden, sind Nacht- und Wochenendeinsätze vorgesehen. Bis zum Sommer wird auch der Einbau der Werkleitungen und die Errichtung des Trassees in der Zürcherstrasse fortgeführt.

Auch in der Badenerstrasse werden die Werkleitungsarbeiten weitergeführt. Im Bunkerknoten stehen von Ende März bis Ende Juni Vorbereitungsarbeiten an, um anschliessend mit dem Aushub für die Unterführung zu beginnen. Im Niderfeld starten im Frühling die Schüttarbeiten für das Bahntrassee und entlang der Mutschellenstrasse an der Kantonsgrenze werden neue Stützmauern erstellt und erste Arbeiten für die neue Strasse in Angriff genommen. Deshalb wird die Strasse spätestens im März gesperrt und der Verkehr auf eine Umfahrungsstrasse verlegt.

An der Zürcher Hohlstrasse, die den Farbhof mit dem Bahnhof Altstetten verbindet, sowie auf Aargauer Boden in Spreitenbach und Killwangen schreiten die Arbeiten auch voran. Ab Februar wird die Landstrasse in Spreitenbach nur noch Richtung Dietikon befahrbar sein. Die Zufahrt zu den Parkhäusern des Shoppi Tivoli bleibt aus beiden Richtungen möglich. Die Limmattalbahn soll im Dezember 2022 eröffnet werden. (flo)

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