Schlieren
Wo Babys zum Frühlingseinkauf gehen

An der Kinderkleiderbörse in Schlieren. deckten junge Eltern ihre Kinder für die neue Saison ein

Flurina Dünki
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Grosse Auslage an der Baby- und Kinderkleiderbörse in Schlieren.
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Grosse Auslage an der Baby- und Kinderkleiderbörse in Schlieren.
Dario
Grosse Auslage an der Baby- und Kinderkleiderbörse in Schlieren.
Grosse Auslage an der Baby- und Kinderkleiderbörse in Schlieren.
Grosse Auslage an der Baby- und Kinderkleiderbörse in Schlieren.
Kinderkleiderbörse Schlieren
Noemi und Nina waren fleissige Helfer an der Kinderkleiderbörse
Noemi und Nina waren fleissige Helfer an der Kinderkleiderbörse
Grosse Auslage an der Baby- und Kinderkleiderbörse in Schlieren.
Gaétan und Valeria teilen die Einkaufskörbe aus
Gaétan wühlt im Fundus

Grosse Auslage an der Baby- und Kinderkleiderbörse in Schlieren.

Flurina Dünki

Die orangen Einkaufskörbli am Eingang des Schlieremer Salmensaals lassen den Besucher bereits die drinnen wartenden Schnäppchen erahnen.

Fröhliches Babyquieken empfing jeden, der am Mittwoch zur Baby- und Kinderkleiderbörse kam. Viel mehr Freude, als an den Röckli und Hösli, die ihre Mamis kaufen, haben die Kleinen aber daran, ein Kleidungsstück nach dem anderen wieder aus den Körben zu nehmen.

«Immer wieder treten Eltern an uns heran, die heilfroh sind, dass es die Kinderkleiderbörse gibt», sagt Daniela Kilchenmann vom Verein «Baby- und Kinderkleiderbörse». Die Kinder würden so schnell wachsen, dass man unentwegt neue Kleider brauche, was doch sehr ins Geld gehe. Die engagierte Mutter muss es wissen, hat sie sich doch vor über zehn Jahren aus eben diesem Grund mit Freundinnen die Hol-und- Bring-Aktion gegründet: «Zu Beginn, war meine älteste Tochter zwei Jahre alt. Dieses Jahr wird sie 14.»

Da jedes Kleidungsstück für wenige Franken verkauft wird, würden die Leute die Kleider nicht wegen des Geldes an die Kinderkleiderbörse bringen. «Viele Eltern sehen es als sinnvoll an, die Kleider ihrer Kinder weiterzugeben, da diese ja nur wenige Monate getragen wurden.» Die Babys aus der Gründungszeit sind heute Teenager und als fleissige Helfer immer noch mit dabei. Eine Arbeit, in die sie sozusagen hineingeboren wurden.