Dietikon

WM-Bilanz der Stadtpolizei: «Bei Schweiz gegen Serbien wurden mehr Leute aufgeboten»

Friedliches Miteinander: Beim WM-Public-Viewing auf dem Kirchplatz fieberten insgesamt rund 20 000 Zuschauer mit den Fussballern mit. (Archivbild)

Friedliches Miteinander: Beim WM-Public-Viewing auf dem Kirchplatz fieberten insgesamt rund 20 000 Zuschauer mit den Fussballern mit. (Archivbild)

Die Stadtpolizei zieht eine positive Bilanz nach der Fussball-Weltmeisterschaft. Zu Anzeigen kam es trotzdem.

Die Fussball-Weltmeisterschaft 2018 ist vorbei. Nicht nur für die Fussballfans, sondern auch für die Stadtpolizei Dietikon war das vierwöchige Turnier eine intensive Zeit. Vor und während der WM führte die Stadtpolizei regelmässig gezielte Verkehrskontrollen durch. Das Hauptaugenmerk war dabei auf Lärm und Tuning gerichtet. «Wir haben schon vor der WM damit angefangen, damit die Lenker wissen, dass wir präsent sind. Das hat eine abschreckende Wirkung», sagt Polizeichef Rolf Wohlgemuth. Eine zweistellige Zahl an fehlbaren Fahrzeuglenkern wurde wegen abgeänderten Fahrzeugen und Verursachen von unnötigem Lärm zur Anzeige gebracht. Hupen habe dabei keine Rolle gespielt, betont Wohlgemuth. «Im ganzen Kanton wurde Hupen während der WM toleriert. Unter unnötigem Lärm verstehen wir etwa hochtouriges Gasgeben.» Fahnen an den Seitenspiegeln oder auf der Motorhaube stellten ebenso kein Problem dar. «Uns ging es um technische Veränderungen am Auspuff, den Felgen oder Einschränkungen des Sichtfelds.» Durch die vermehrte Präsenz habe das Verhalten der Lenker im Verkehr positiv beeinflusst werden können. Die Kontrollen bezüglich Tuning und Lärm würden aber auch nach WM-Ende weitergehen.

Gut vorbereitet

Wohlgemuth zieht eine positive Bilanz. Die Stimmung auf den Strassen und am Public Viewing auf dem Kirchplatz sei stets ausgelassen und friedlich gewesen. «Es kam zu keinen nennenswerten Zwischenfällen oder Störungen, die eine polizeiliche Intervention nötig machten.» Man sei gut vorbereitet gewesen. «Je nach Spielkonstellation kamen mehr oder weniger Leute zum Einsatz. Beim Match Schweiz gegen Serbien oder beim Final wurden zum Beispiel mehr Leute aufgeboten.» Die WM-Zeit verlief so gut, dass die Stadtpolizei der Bevölkerung sogar ihr Lob ausspricht. «Wir möchten uns bei den Dietikern für die Toleranz und bei den Public-Viewing-Besuchern für das vorbildliche Verhalten bedanken.» Dies habe zum guten Gelingen des Anlasses beigetragen.

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