Limmattal
Wirtschaft sagt Ja zu kantonalen Vorlagen

Am 10. Juni wird über beide kantonale Gesetzesänderungen abgestimmt. Die Limmattaler Wirtschaftsverbände stimmen für die kantonalen Vorlagen.

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Die Limmattaler Wirtschaftsverbände unterstützen beide kantonalen Gesetzesänderungen, über die am 10. Juni abgestimmt wird. (Symbolbild)

Die Limmattaler Wirtschaftsverbände unterstützen beide kantonalen Gesetzesänderungen, über die am 10. Juni abgestimmt wird. (Symbolbild)

Keystone

Die Limmattaler Wirtschaftsverbände unterstützen beide kantonalen Gesetzesänderungen, über die am 10. Juni abgestimmt wird. Mit der Änderung des Gesetzes über den öffentlichen Personenverkehr würde der Kanton für die Jahre 2017 bis 2019 statt bisher 70 Millionen Franken vorübergehend nur 20 Millionen Franken pro Jahr einzahlen.

Anschliessend soll der Beitrag während 18 Jahren auf 60 Millionen Franken fixiert werden. Es sei richtig, dass auch der öV seinen Beitrag zu gesunden Kantonsfinanzen leiste, schreiben der Gewerbeverband Limmattal, der Industrie- und Handelsverein Dietikon und die Wirtschaftskammer Schlieren in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Zudem sei der Fonds so gut dotiert, dass kein einziges öV-Projekt gefährdet sei. Und der Kanton zahle aufgrund des Bundesbeschlusses über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur seit 2016 rund 120 Millionen Franken in den Bahninfrastrukturfonds ein. Damit zahle der Kanton doppelt und deutlich mehr für den öV als zuvor, schreiben die Wirtschaftsverbände weiter.

Auch die Änderung des Steuergesetzes befürworten die Limmattaler Wirtschaftsverbände. Neu sollen Zürcher Unternehmen Geschäftsverluste bei der Grundstückgewinnsteuer abziehen können, wenn sie Grundstücke oder Liegenschaften verkaufen. Weil dies ausserkantonalen Firmen bereits heute möglich ist, würden damit «gleich lange Spiesse geschaffen», heisst es in der Mitteilung. Dies sei nicht zuletzt wichtig für KMU im Kanton Zürich, deren Position sich im interkantonalen Standortwettbewerb verbessere.