Herr Schmid, in zwei Tagen geht es in die zweite Runde des Urdorffäschts. Sind irgendwelche Änderungen geplant?

Kleine Anpassungen. Die Beschilderung von den beiden Bahnhöfen zum Festgelände wird besser. Besucher aus dem ganzen Kanton, die mit der S-Bahn kamen, hatten Probleme sich zurechtzufinden. Ausserdem bestehen wir auf das Vorweisen des Festbechers vor den Zelteingängen.

Hat dieser als Eintritt zu den Festzelten nicht funktioniert?

Von den 10 000 Bechern haben wir erst rund zwei Drittel verkauft. Das ist zu wenig. Wer nächstes Wochenende ein Konzert oder eine Party besuchen will, muss den Becher für 20 Franken kaufen. Bisher war der Kauf freiwillig.

Welche Bilanz ziehen Sie nach dem ersten Wochenende des Urdorffäschts?

Es war einfach nur grossartig. Alle Beteiligten waren zufrieden und der Besucherandrang war gross. Ich habe von den Standbetreibern, den Gewerblern und den Besuchern nur positives Feedback erhalten. Es war ein grossartiges Wochenende.

Wann hatte das Fest am meisten Besucher und wie viele waren es schätzungsweise?

Schwierig zu sagen. Am Freitag- und Samstagabend war praktisch das ganze Gelände voll. In den Zelten bei den verschiedenen Darbietungen war jeweils jeder Sitzplatz besetzt. Meine Schätzung: Circa 6 000 Besucher.

Gab es Zwischenfälle, in denen die Ambulanz Hilfe leisten musste?

Nein. Nur ein paar Pflaster mussten ausgeteilt werden.