Mit Musik, Speis und Trank, einem 1.-August-Feuer und einem Lampionumzug feierte die Aescher Bevölkerung bei der Waldhütte den Geburtstag der Schweiz. Gemeindepräsident und Festredner Hans Jahn (Forum Aesch) sagte zu den Anwesenden: «Wir dürfen stolz sein.» Stolz auf das Gesellschaftsmodell, das die Vorfahren auf Grundlage von persönlicher Initiative, Selbstbestimmung, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und vom christlichen Gedankengut aktiv aufgebaut hätten. Er wies aber darauf hin, dass dieses nicht nur eine Errungenschaft, sondern auch eine Verpflichtung sei. «Wir müssen unsere Werte klar in der Welt und in der Schweiz vertreten.» Auch gelte es, die inneren Grundpfeiler der Gesellschaft wie Selbstständigkeit, Eigenverantwortung oder Gerechtigkeit zu pflegen. Zudem forderte Jahn die Bevölkerung auf, aktiv zu sein. Denn: «Wenn es uns gut geht, schleichen sich Faulheit und Nachlässigkeit ein.» So seien Egoismus, Eigennutz oder Nulltoleranz einige Tendenzen, die sich daraus entwickeln würden. Um diesen entgegenzuwirken, sagte der Gemeindepräsident: «Helfen Sie mit, in dem Sie kritisch, initiativ und selbstständig handeln sowie Zivilcourage zeigen.» Auf diese Weise könne man einen grossen Beitrag für eine lebendige Schweiz leisten.