Verstehen Sie Spass? Die Limmattaler Zeitung erlaubte sich in der Montagsausgabe einen Aprilscherz. Für die traditionsgemässe Erheiterung der Leserinnen und Leser am 1. April war ein Artikel mit dem Titel «Schönenwerdkreuzung erneut gesperrt» zu lesen. Die meistbefahrene Limmattaler Kreuzung müsse komplett gesperrt und der Belag aufgerissen werden, damit Archäologen eine Grabung vornehmen können, die 2018 beim Bau der Kreuzung vergessen ging. Alles Quatsch.

An dieser Stelle möchten wir dem kantonalen Tiefbauamt und dessen Mediensprecher Thomas Maag unseren besten Dank für die humorvolle Kooperation aussprechen. Diese ist umso verdankenswerter, als sich das Tiefbauamt 2018 im Limmattal so einiges anhören musste, als die echte Vollsperrung der Kreuzung für einen chaotischen Mega-Stau in Dietikon und der Region sorgte.

Er hoffe auf einen «spektakulären Fund» aus der Römerzeit, liess sich Maag zitieren. Zudem sagte er, wieso die archäologische Grabung 2018 vergessen gegangen war: «Es war ein Software-Fehler im Planungstool.» Auch diese Aussage war Mumpitz.

Aus der Leserschaft gab es Gratulationen für den Scherz und er wurde als «originell» gelobt. Eine Leserin schrieb aber, es sei ein «sehr schlechter» Scherz. Die Geschmäcker sind verschieden.

Klar ist: Niemand verirrte sich gestern, am 1. April um 14 Uhr an die Kreuzung, um den Kantonsarchäologen Fragen zu stellen. Davon haben wir uns vor Ort überzeugt.