Im Jahre 2009 mandatierte der Vorstand der Standortförderung die «Groupe de Reflexion», mit dem Ziel, die Konkretisierung des Leitbildes als wesentliche Aufgabe für die Entwicklung und Gestaltung der Marke «Limmattal» zu fördern.

Diese Marke soll das Limmattal aufwerten und das Wir-Gefühl stärken. «Diese Tafel soll ein Symbol, ein Signal für die Identität sein», erklärt Geschäftsleiter Bruno Hofer. Man will damit zeigen, dass das Limmattal existiert. Einerseits zum Wohnen, andererseits zum Arbeiten. «Diese erste Tafel ist nur ein kleiner Mosaikstein, der die Aufmerksamkeit manifestieren soll», so Hofer weiter.

Ein Tal mit «eigener Identität»

Als erste Kernmassnahme entwickelte die «Groupe de Reflexion» im vergangenen Jahr mit «Limmattal, wo die Zukunft zuhause ist» einen neuen Slogan. Diese Werbung ist natürlich auch ganz prominent auf der neuen Tafel sichtbar, wird aber auch bei allen externen Kommunikationsmassnahmen verwendet.

Hier wird die Willkommenstafel im Limmattal enthüllt

Hier wird die Willkommenstafel im Limmattal enthüllt

Für die Standortpromotion wurde von der Kommission zudem angeregt, Einfallstrassen ins Limmattal zu berücksichtigen. Damit sollen Reisende darauf hingewiesen werden, dass das Limmattal besonders attraktive Standortfaktoren aufweist. Es soll aber auch deutlich gemacht werden, dass das Limmattal nicht bloss der Funktion eines Transitraums zwischen Zürich und Bern oder Basel dient. «Das Limmattal verfügt über eine eigene Identität», sagt Hofer.

Historischen Standort gewählt

Aufgestellt wurde die erste Tafel auf der ehemals einzigen Achse Richtung Bern beim Gaswerk in Schlieren. Diese Willkommenstafel soll die Bekanntheit des Limmattals steigern und das Bewusstsein mit dieser Gegend verbinden, sagt Hofer. Damit sollen auch eine verstärkte Positionierung von regionalen Anliegen und die Aufwertung der Standortfaktoren eingebunden werden.

Insbesondere stehen da die Erreichbarkeit, Arbeitsplatzangebote, Wohnattraktivität und Ausflugs- und Versorgungseinrichtungen im Vordergrund. Nebst den verhältnismässig geringen Herstellungskosten von ein paar Tausend Franken profitiert diese Willkommenstafel auch vom Bonus eines unkommerziellen Plakats. «Es ist kein Aushang im herkömmlichen Sinne, daher werden auch keine Abgaben an den Grundeigentümer, den Kanton Zürich, fällig», erklärt Designer Hubert Boog.

Ginge es nach dem Wunsch der Standortförderung, würden schon in Kürze viele neue Tafeln enthüllt werden. Bruno Hofer: «Leider verfügen wir nicht über das Budget, um in nächster Zeit an allen Einfahrtsstrassen ins Limmattal solche Willkommenstafeln platzieren zu können.»