Schlieren
Willkommen bei den Senioren: Den frisch Pensionierten wird gezeigt, was Schlieren zu bieten hat

In Schlieren fand der Begrüssungs- und Orientierungsevent für Jungsenioren statt. Seit 1989 wird der Anlass jedes zweite Jahr durchgeführt.

Flavia Lehmann
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Jungsenioren Schlieren
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Bereichsleiter der Pro Senectute Jörg Stüdeli: «In Schlieren gibt es ein sehr breites Angebot für Senioren.»
Beim Dienstleistungscenter der Pro Senectute decken sich die neuen Senioren mit Broschüren ein.
Ein Spaziergang durch den Stadtpark bringt die Senioren zwischen den Stationen in Bewegung.
In der Ludothek Schlieren können die Jungsenioren mit ihren Grosskindern Spiele ausleihen.
Im Seniorentreff wird das Schlieremer Freizeitangebot näher vorgestellt.
Stadtpräsident Markus Bärtschiger begleitete die jungen Senioren den ganzen Nachmittag.

Jungsenioren Schlieren

Claudio Thoma

Am Dienstag wurden in Schlieren die neuen Jungsenioren und -seniorinnen begrüsst. Die Ortsvertretung der Pro Senectute lud die Jahrgänge 1954 und 1955 der Frauen und die Jahrgänge 1952 und 1953 der Herren zum gemeinsamen Nachmittag ein.

Das Ziel der Veranstaltung war es einerseits, den frisch Pensionierten zu zeigen, was Schlieren im Alter alles zu bieten hat und wie sie den Einstieg in die dritte Lebensphase am besten planen. Andererseits hoffen die Organisationen und Vereine natürlich auf neue Mitglieder, die Freiwilligenarbeit leisten.

«Die meisten schliessen sich uns jetzt noch nicht an, da sie gerade aus der Arbeitswelt kommen und genug davon haben», sagt Franziska Erne, die für den Mittagstisch des Seniorentreffs verantwortlich ist. Innerhalb eines Jahres nach der Pensionierung stiessen laut Erne aber immer mehr zur Freiwilligenarbeit hinzu. «Sie merken, dass sie eigentlich viel Zeit zur Verfügung haben. Mit 65 sind die meisten Jungsenioren ja auch noch körperlich leistungsfähig und helfen gerne den älteren Senioren.»

«Ich fühle mich überhaupt nicht als Seniorin. Ich arbeite noch ein halbes Jahr, aber auch danach werde ich weiterhin aktiv sein dank meinen Grosskindern.» Judith Liechti (64)
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«Es ist komisch, Seniorin zu sein. Ich fühle mich immer noch wie früher. Aber vielleicht fühlen sich Senioren ja auch einfach so, ich weiss es nicht.» Susan Wismer (64)
«Ich fühle mich noch nicht als Senior. Wir sind ja auch erst Jungsenioren. Gesundheitlich macht sich das Alter langsam aber schon etwas bemerkbar.» Heinz Vögtle (66)
«Ich nehme an diesem Anlass teil, um mich einzugewöhnen. Ich finde es schwierig, direkt von 100 auf 0 zu schalten. Deshalb arbeite ich weiterhin noch zu 30 Prozent.» Eva von Aesch (64)
«Seit ich 40 Jahre alt bin, fühle ich mich wie ein Senior. An Laufwettkämpfen starte ich seither nämlich meistens in der Senioren-Kategorie.» Walter Jucker (65)

«Ich fühle mich überhaupt nicht als Seniorin. Ich arbeite noch ein halbes Jahr, aber auch danach werde ich weiterhin aktiv sein dank meinen Grosskindern.» Judith Liechti (64)

Claudio Thoma