Ferien im Limmattal
Wieso in die Ferne schweifen? – Der Sommer in der Heimat hat so viel zu bieten

Endlich Sommerferien! Nicht alle packen jetzt ihre Koffer. Viele ziehen den Urlaub zu Hause einer Reise vor.

Daniel Diriwächter
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Oetwil: Den Aussichtsturm Altberg erklimmen Wer hoch hinaus will, der kann auf den Aussichtsturm in Dällikon steigen. Der Turm ist rund 35 Meter hoch und steht mitten im Wald. Erbaut wurde er aus heimischem Lärchenholz, kombiniert mit Stahlelementen. 142 Stufen mit vier Zwischenpodesten führen zur Aussichtsplattform, die einen faszinierenden Rundblick bietet. Bei klarem Wetter reicht die Sicht bis zu den Berner- und Glarneralpen. Panoramatafeln vervollständigen die geografischen Kenntnisse. Die Internetseite des Vereins «Aussichtsturm Altberg» bietet aktuelle Aufnahmen des Panoramas mittels einer Webcam. Gut zu wissen: Der Turm ist jederzeit frei zugänglich und kann nur zu Fuss über die markierten Wege erreicht werden.
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Dietikon: In der Tierpflegewoche Spass und Lernen verbinden Die Freizeitanlage Chrüzacher ist nicht nur dank der putzigen Erdhäuser über die Region hinaus bekannt. Neben den meist jungen Besuchern, die sich dort das ganze Jahr hindurch in einem Kinderparadies wiederfinden, bevölkern auch Tiere wie Vögel, Ziegen oder Esel die Anlage. In der letzten Juli-Woche wird eine Tierpflegewoche für Kinder von 10 bis 16 Jahren organisiert, die mit einem Beruf in dieser Branche liebäugeln. Stallarbeit und Pflege stehen auf dem Programm, und man darf den Umgang mit Eseln und Pferden lernen. Wer besonders mutig ist, kann erste Reitversuche unternehmen. Die Woche gehört zusammen mit dem «Pferdeabenteuer» und dem Esel- und Pferdetrekking zum Sommerprogramm der Anlage. Gut zu wissen: Vom 25. bis 28 Juli, jeweils von 9 bis 16 Uhr, Anmeldung erforderlich unter der Telefonnummer 044 740 84 20). 80 Franken für Dietiker Kinder, 100 Franken für Auswärtige. 30 Prozent Geschwisterrabatt. www.dietikon.ch
Limmattal: Beim Badi-Hopping Abkühlung finden An der hiesigen Limmat fehlt ein geeigneter Strand für unbeschwerten Spass. Dieses Manko machen aber die fünf Freibäder im Limmattal wett. Die Badeanstalten sind unterschiedlich, weswegen ein Badi-Hopping in den Ferien ein grosser Spass ist. Fast schon ein Wasserpark ist das Dietiker Fondli: Mit seinen grossen Becken, der 80 Meter langen Rutschbahn, einem Beachvolleyball-Feld oder dem Strömungskanal vergehen die Stunden wie im Flug. Lauschige Plätzchen sind hingegen in der Badi Geren in Birmensdorf zu finden, die mit einer schönen Lage und einem liebevoll geführten Restaurant punktet. Besonders für seine Ruhe ist das Bad Weihermatt in Urdorf bekannt, das dennoch sehr familientauglich ist – vier Hektare bieten allen Besuchern Platz. Kaum zum Sattsehen ist das «Schwimmbad zwischen den Hölzern» in Oberengstringen; zwischen Waldrand und Weinbergen kann man vor anmutiger Kulisse schwimmen. Die Bio-Badi im Moos in Schlieren sieht sich hingegen als Stadt-Badi mit biologischem Nass, grossem Freizeitangebot sowie spannenden Events wie «Kino am Pool» oder dem Vollmondschwimmen. Gut zu wissen: Hochsaison – Öffnungszeiten und Eintrittspreise sind individuell. www.badi-info.ch
Dietikon: Im Bruno-Weber-Park Fabelwesen begegnen Die Schlagzeilen können dem Lebenswerk des Künstlers Bruno Weber nichts anhaben: Der Skulpturenpark, der seit 1962 stetig aufgebaut wird, thront über all dem. Bereits die Hirschallee am Eingang verspricht ein Abenteuer für Gross und Klein. Die Überquerung des Doppelflügelhundes beim Wasserpark ist Pflicht. Sollte die Sonne brennen, sorgen die Pfade um den Schlangenweiher für Abkühlung. Im Wassergartensaal wird an jedem letzten Sonntag des Monats von 10 bis 14 Uhr ein Brunch angeboten. Dabei kann man aufzählen, wie viele Fabelwesen man gesehen hat. Waren die Feuergöttin und die Wiener Eule dabei? Gut zu wissen: Jeweils am Mittwoch, Samstag und Sonntag, von 11 bis 18 Uhr. Eintritt: Erwachsene 18, IV/AHV/Studenten 14, Kinder 6 und 10 Franken. www.brunoweberpark.ch
Limmattal: An der Route 66 die Seele baumeln lassen Um die Route 66 entlang zu fahren, benötigt es keine Reise in die USA, denn im Limmattal liegt sie genau vor der Haustür. Es handelt sich um die Veloroute, die von Rapperswil aus an der Goldküste bis nach Baden und so auch durch das Limmattal am Fluss entlang führt. Und wem das Velofahren in der Sonne zu anstrengend erscheint, der kann den vielleicht schönsten Weg in der Region auch zu Fuss erkunden. Der Abschnitt vom Kloster Fahr bis hin zum Wehr nach Dietikon ist besonders beliebt. Liebliche Plätze laden zum Verweilen am ruhig dahingleitenden Fluss ein: Perfekt, um die Seele baumeln zu lassen. Gut zu wissen: Der Limmat entlang von Oberengstringen bis nach Oetwil.
Kloster Fahr: Sich im Silja-Walter-Raum beeindrucken lassen Ein Besuch bei den Benediktinerinnen ist jederzeit eine Bereicherung: Sei es, um die Stille des Ortes zu geniessen, sich im Klosterladen mit Tee, Wein oder «Goldwasser», einem Kräuterbrand, einzudecken, oder im Restaurant «Zu den zwei Raben» zu dinieren. Aber nur am letzten Sonntag des Monats ist der Silja-Walter-Raum zugänglich. Innerhalb der kühlen Klostermauern werden dort das Leben und das künstlerische Werk der Dichterin, die über sechzig Jahre als Schwester Maria Hedwig im Kloster wirkte, veranschaulicht und geehrt. Nach dem Besuch kann man mit der Fähre Maurizius die Limmat überqueren, welche an schönen Sonn- und Feiertagen ab 13 Uhr übersetzt. Gut zu wissen: 30. Juli und 27. August, jeweils nach dem Gottesdienst von 10.45 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. www.kloster-fahr.ch
Bergdietikon: Am Open Air im Grüene tanzen und chillen Seit fünf Jahren wird das Open Air des Vereins Bluesmerize im Ried in Bergdietikon durchgeführt. Fielen die ersten Ausgaben sprichwörtlich ins Wasser, machte prächtiges Sommerwetter die letzten zwei Anlässe zur Pilgerstätte für Liebhaber von Blues- und Live-Musik. Ob entspannt auf einer Decke im Gras lauschend oder mitgroovend bei der Bühne – das Festival ist mehr als ein Geheimtipp. In diesem Jahr wird der Blues gleich zwei Tage die Wiese dominieren: Der Freitag, 4. August, steht unter dem Motto «Lagerfeuer»; zur Musik können selbst mitgebrachte Speisen grilliert werden; die Bar ist geöffnet. Zudem werden Workshops für Mundharmonika, E-Gitarre und Bass angeboten (Anmeldung erforderlich). Der erste Abend endet mit einer grossen Jam Session. Der Samstag steht ganz im Zeichen renommierter Künstler der Szene: Das Trio Soul Potion, Don P. and the Blue Jags, Guy Verlinde and the Mighty Gators sowie das Blues Trio. Gut zu wissen: Am 4. und 5. August , jeweils ab 18 Uhr, der Zugang zum Gelände ist kostenlos, Bar und Verpflegung im Festzelt. Die Anzahl Parkplätze ist begrenzt, die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel bis zur Bushaltestelle «Kindhausen AG» wird empfohlen. www.bluesmerize.ch

Oetwil: Den Aussichtsturm Altberg erklimmen Wer hoch hinaus will, der kann auf den Aussichtsturm in Dällikon steigen. Der Turm ist rund 35 Meter hoch und steht mitten im Wald. Erbaut wurde er aus heimischem Lärchenholz, kombiniert mit Stahlelementen. 142 Stufen mit vier Zwischenpodesten führen zur Aussichtsplattform, die einen faszinierenden Rundblick bietet. Bei klarem Wetter reicht die Sicht bis zu den Berner- und Glarneralpen. Panoramatafeln vervollständigen die geografischen Kenntnisse. Die Internetseite des Vereins «Aussichtsturm Altberg» bietet aktuelle Aufnahmen des Panoramas mittels einer Webcam. Gut zu wissen: Der Turm ist jederzeit frei zugänglich und kann nur zu Fuss über die markierten Wege erreicht werden.

Zur Verfügung gestellt

Nicht nur, weil man so dem üblichen Ferienstress entgeht. Das Limmattal bietet auch genug Möglichkeiten, die kommenden Wochen lustvoll und entspannend zu gestalten. Klicken Sie sich durch die Bildergalerie und erfahren Sie mehr über die Ausflugsmöglichkeiten im Limmattal.