Das alte Bauernhaus an der Birmensdorferstrasse 102 lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückdatieren. Bis 1991 wurde das Gebäude als Wohnhaus genutzt.

Die Stiftung Ortsmuseum, die dank einer privaten Schenkung am 27. Dezember 1994 gegründet werden konnte, erwarb am 23. März 1995 die Liegenschaft. Bis das Gebäude so genutzt werden konnte wie heute, verging aber noch einige Zeit.

In einer ersten Teiletappe wurde zwischen 1995 und 1997 der Wohnteil saniert und in ein Museum verwandelt. Dies dank der Unterstützung von Hunderten Urdorferinnen und Urdorfern sowie dem lokalen Gewerbe, in Form von Fronarbeit, Geld- und Materialspenden. Und auch die politische Gemeinde beteiligte sich mit einem namhaften Betrag.

Anfang 1997 konnten der Bevölkerung die ersten renovierten Museumsräume präsentiert werden.

Schlechte Bausubstanz

Knapp eineinhalb Jahre später startete die zweite Umbauphase. Dieses Mal war der äussere Teil des Bauernhauses an der Reihe. Das Dach erhielt neue Ziegel.

Wegen der schlechten Bausubstanz im Mauerwerk von Stall und Scheune musste das Bauernhaus 2002 einer dritten Sanierung unterzogen werden. Dabei wurden der Stall und die Scheune völlig zurück- und wieder aufgebaut. Es entstanden Räume, die gemietet werden können und damit einen wichtigen Teil zur Finanzierung des laufenden Unterhalts beitragen.

Am 13. April 2002 wurde die Teilsanierung abgeschlossen. Und ein Jahr darauf, am 18. Mai 2003, feierte das Ortsmuseum seine offizielle Eröffnung als Zentrum für Kultur und Begegnung, wie man es bis zur nun erfolgten Erneuerung kannte.

Sehen Sie hier die Bildergalerie zum erneuerten Ortsmuseum Urdorf: