1. Charles Eugster: Mit 95 bricht der Uitiker den Sprint-Weltrekord

Goldjunge: Charles Eugster in seiner Uitiker Wohnung mit seinen zwei Medaillen.

Goldjunge: Charles Eugster in seiner Uitiker Wohnung mit seinen zwei Medaillen.

Der 95-jährige Charles Eugster brach im März dieses Jahres den Rekord an der Ü35-Leichtathletik-Hallenmeisterschaft über 200 Meter Sprint in seiner Alterskategorie. Mit nur gerade 55,48 Sekunden verbesserte er den bestehenden Weltrekord um fast 2 Sekunden. Es folgte mediale Aufmerksamkeit in der Schweiz, Deutschland und Grossbritannien, die ihn zum Gesicht der Generation der fitten Senioren machte. Für einen guten Zweck veröffentlichte der in Uitikon wohnhafte britisch-schweizerische Doppelbürger kürzlich eine Musiksingle mit dem Titel «Take off».

Charles Eugster ist 95 Jahre alt aber fitter als mancher Teenager

Charles Eugster ist 95 Jahre alt aber fitter als mancher Teenager

2. Fabian Hauser: Die helfende Hand für die Flüchtlinge auf Kos

Fabian Hauser

Fabian Hauser

Mit der Aktion «Jetzt – Helfer helfen Helfern» sammelte der gleichnamige Verein um Präsident Fabian Hauser im Raum ONE 1,4 Tonnen Güter für Flüchtlinge. Unter anderem kamen viele Spielsachen, Decken und Hygieneprodukte zusammen, die der Verein ursprünglich nach Kos bringen wollte, dann aber nach Kroatien transportierte und dort einem Winterlager für rund 5000 Flüchtlinge zukommen liess.

Der Dietiker und drei weitere Vereinsmitglieder packten während einer Woche vor Ort auf der Insel Kos mit an.

3. Alina Pätz: Nächster Halt ist wohl der Curling-Olymp

Alina Pätz (rechts) kommt am Flughafen in Kloten an.

Alina Pätz (rechts) kommt am Flughafen in Kloten an.

An der diesjährigen Curling-Weltmeisterschaft in Sapporo führte die Urdorferin Alina Pätz ihr Team mit neun Siegen in Folge sensationell zur Goldmedaille. Eine Meisterleistung. Der Skip des Teams Regio Baden setzt sich aber bereits grössere Fernziele. So will Pätz mit ihren drei Teamkolleginnen an den Olympischen Spielen 2018 eine weitere Glanzleistung abliefern. Die 25-jährige Pätz lebt in Urdorf und ist gelernte Bankkauffrau. Sie absolviert derzeit den Master-Studiengang Spitzensport in Magglingen und qualifizierte sich kürzlich mit ihrem Team souverän für die EM.

Alina Pätz in "Team Spirit"

Alina Pätz in "Team Spirit"

4. Yvonne Apiyo Brändle-Amolo: Mit Kunst und Reden kämpft sie gegen Rassismus

Yvonne Apiyo Brändle-Amolo

Yvonne Apiyo Brändle-Amolo

Die Weininger Künstlerin mit kenianischen Wurzeln, Yvonne Apiyo Brändle Amolo, stellte ihre Kunstobjekte im kenianischen Pavillon der diesjährigen Biennale aus. Im Vorfeld zu ihrer 1.-August-Rede in Oberengstringen wurde Brändle Amolo rassistisch angefeindet, was sie in den medialen Fokus rückte und ihr viel Sympathie einbrachte. Ihrer Rede, die Integration thematisierte, hörten nicht wie in anderen Jahren rund 30 Zuhörer, sondern knapp 200 zu. Diese Woche wurde bekannt, dass sie vom «Who is Who»-Magazin zu den 200 einflussreichsten Zürchern gewählt wurde.

1.-August-Rede 2015 in Oberengstringen: Yvonne Apiyo Brändle-Amolo begeistert SVP-Hochburg.

Yvonne Apiyo Brändle-Amolo begeistert SVP-Hochburg.

5. Giovanni Annoscia: Er behält einen kühlen Kopf nach dem Kranunfall

Giovanni Annoscia vor seiner zerstörten Terrasse.

Giovanni Annoscia vor seiner zerstörten Terrasse.

Selbst wenn die Welt um ihn herum in Trümmern liegt, behält der Urdorfer Giovanni Annoscia einen kühlen Kopf. An einem scheinbar normalen Tag Ende Juni lag seine Welt wortwörtlich in Trümmern. Denn ein Baukran stürzte auf sein Wohnhaus an der Urdorfer Bahnhofstrasse. Unter Schock brachte er geistesgegenwärtig sieben im Unglückshaus wohnhafte Kinder in einer Tiefgarage in Sicherheit. Nur durch Zufall war er zugegen, da Annoscia zur Mittagszeit üblicherweise an seinem Arbeitsort in Kilchberg weilt. Bis heute macht ihn der blosse Anblick eines Krans ein wenig nervös.

6. Thomas Mattle: Gastgeber der Turnvereine im Limmattal

Thomas Mattle

Thomas Mattle

Es war der Limmattaler Anlass dieses Kalenderjahres. Rund 5000 Turnerinnen und Turner kamen im Juni in Weiningen zum Regionalturnfest zusammen und kämpften dort um Ruhm und Ehre. Der organisatorische Aufwand für den an zwei Wochenenden durchgeführten Mega-Event war immens. Ohne eine perfekt orchestrierte Organisation im Hintergrund wäre die Durchführung undenkbar gewesen. Stellvertretend für das 16-köpfige Kern-Organisationskomitee wird dessen Präsident, der Weininger Thomas Mattle, für den Titel «Limmattaler des Jahres» nominiert.

Einmarsch der Torte

Einmarsch der Torte

Nun wählen Sie den Limmattaler des Jahres 2015

Wer hat in diesem Jahr besonders berührt, wer hat eine Leistung erbracht, die es Ihrer Meinung nach zu ehren gilt? Unterstützen Sie Ihren Favoriten mit Ihrer Stimme.
Senden Sie eine Postkarte mit dem Namen Ihres «Limmattaler des Jahres 2015» mit Ihrer Adresse und Ihrer Telefonnummer sowie dem Stichwort «Limmattaler des Jahres» an:

Limmattaler Zeitung
Redaktion
Heimstrasse 1
8953 Dietikon

Auch können Sie Ihre Stimme via
E-Mail abgeben: Senden Sie eine Mail mit dem Betreff «Limmattaler des Jahres» sowie Ihrem Favoriten für den Titel und Ihren Angaben mit Adresse und Telefonnummer an:
redaktion@limmattalerzeitung.ch

Wer an der Wahl zum Limmattaler des Jahres 2015 teilnimmt, hat auch die Chance auf einen Gewinn. Sie nehmen automatisch an der Verlosung einer Übernachtung im Hotel Rigi Kaltbad teil. Dies beinhaltet ein Standard-Doppelzimmer für zwei Personen, ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, ein 4-Gang-Auswahlmenü sowie die freie Benützung von Mineralbad und Spa. Nicht nur den Teilnehmern winkt ein Gewinn, auch der Limmattaler des Jahres 2015 darf sich freuen. Er oder sie darf eine Nacht im See- und Seminarhotel FloraAlpina in Vitznau verbringen.
Einsendeschluss ist der Montag, 7. Dezember 2015. Jede Person darf nur eine Stimme abgeben. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.