Schlieren
Wer Trublerhütte besucht, soll nicht mehr im Dunkeln tappen

Die Stadt beseitigt die Stolperfallen auf dem Weg zwischen der Trublerhütte und dem nahe gelegenen Parkplatz und verbessert die Beleuchtung. Aussicht auf mehr Licht gibt es laut dem Bericht auch beim Parkplatz an der Uitikonerstrasse.

Nicole Emmenegger
Merken
Drucken
Teilen
Die Trublerhütte wird als Festlokal vermietet.

Die Trublerhütte wird als Festlokal vermietet.

Suleika Baumgartner

Wer nachts von der Schlieremer Trublerhütte zum Parkplatz an der Uitikonerstrasse marschiert, tappt streckenweise wortwörtlich im Dunkeln. Jetzt will die Stadt für mehr Licht entlang dieses Wegs sorgen, wie der Stadtrat in seinem Bericht zum Postulat von Gemeinderatsmitglied Daniel Wilhelm (CVP) und sechs Mitunterzeichnenden schreibt.

Bis Ende Juni sollen die zwei Leuchten im Wald durch qualitativ bessere Lampen ersetzt werden. Zudem ersetzen die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich eine Strassenlampe an der neben dem Fussweg gelegenen Uitikonerstrasse durch stärkere Leuchten. Aussicht auf mehr Licht gibt es laut dem Bericht auch beim Parkplatz an der Uitikonerstrasse. Im Zuge des Baus eines Rückhaltebeckens, das derzeit in Planung ist, solle dort die Beleuchtung verbessert werden. Der Stadtrat ersucht das Schlieremer Parlament, das im November 2010 überwiesene Postulat von Wilhelm als erledigt abzuschreiben.

Gefährliche Stolperfalle

Wilhelm hatte die Regierung in seinem Postulat gebeten, eine Verbesserung der Beleuchtung zu prüfen. Die drei Lampen entlang des Weges zwischen Trublerhütte und Parkplatz würden den Weg in der Dunkelheit «mehr schlecht denn recht» erhellen, monierte er. Gefährlich sei der Weg in der Dunkelheit insbesondere wegen einer Stolperfalle: Ein überhöhter Sockel, auf dem eine Leitplanke montiert ist, führe immer wieder zu Stürzen. Wenn man aus dem Wald komme, reiche das Licht der ersten und der zweiten Lampe nicht aus, um diese Stolperfalle auszuleuchten. «Es muss nicht eine zusätzliche Lampe erstellt werden. Aber es sollte doch möglich sein, mit wenig Aufwand den besagten Sockel auch in der Dunkelheit etwas hervorzuheben», schrieb Wilhelm in seinem Antrag.

Auch dieser Wunsch ist in der Zwischenzeit erfüllt. Laut dem Bericht des Stadtrates wurde die gefährliche Zone mit weisser Farbe markiert – damit die Besucher der Trublerhütte den Leitplankensockel künftig auch in der Dunkelheit rechtzeitig erkennen.