Höhepunkt der diesjährigen Dietiker Senioren-Weihnacht war gewiss das dritte Wettinger Sternsingerspiel von Fritz Senft. Um die hundert Akteure boten auf der Bühne der Stadthalle ein grossartiges und packendes Schauspiel. Im Mittelpunkt des Spiels stehen die Heiligen Drei Könige, die als Suchende unterwegs sind. Auf dem Weg zur Krippe begegnen sie einem Fährmann, einem Wächter und einem Hirten. Fährmann und Wächter sind Figuren, die der Autor benutzt, um seine Idee vom Wandern, Suchen und Sichführenlassen bildlich darzustellen. Die Melodien der gesungenen Lieder stammen aus Bolivien, England und dem Engadin. Sie sollen den Gedanken vom Wandern und Unterwegssein musikalisch verdeutlichen.

Die neue Organisatorin Esther Schasse vom Dietiker Frauenverein begrüsste zu Beginn der Weihnachtsfeier die 770 Anwesenden. Stadtpräsident Otto Müller erzählte anhand einer eindrücklichen Geschichte, «dass wir den Menschen, die man mag, die man gerne hat und die um einen herum sind, ab und zu sagen soll, dass sie etwas Besonderes und etwas Wichtiges sind.» Und man solle es sagen, bevor es zu spät ist. Müller dankte Martha Zürcher in Versform für ihre langjährige Organisation dieses überaus beliebten Anlasses.

Pfarrerin Willemien Lammers erzählte die bebilderte Geschichte «Verhexte Weihnachten» der Schweizer Autorin und Illustratorin Doris Lecher Gerster. Zudem begleiteten Schülerinnen und Schüler der Musikschule Dietikon unter anderem das gemeinsam gesungene «Stille Nacht».