Limmattaler des Jahres 2014
Welche Limmattaler Persönlichkeit hat Sie dieses Jahr am meisten beeindruckt?

Sechs herausragende Personen aus der Region stehen zur Wahl.

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Oben von links: Martin Christen, Brigitta Johner, Florence Schelling. Unten von links: Hans Peter Trutmann, Selina Giacomini, Josef und Silvia Zihlmann.

Oben von links: Martin Christen, Brigitta Johner, Florence Schelling. Unten von links: Hans Peter Trutmann, Selina Giacomini, Josef und Silvia Zihlmann.

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Sie löste wahre Begeisterungsstürme aus: Die Birmensdorferin Hélène Vuille, die sich seit 16 Jahren gegen die Verschwendung von Lebensmitteln und für bedürftige Menschen einsetzt, wurde letztes Jahr mit einem überwältigenden Vorsprung zur Limmattalerin des Jahres 2013 gewählt. Vuille war es im September 2013 gelungen, die Migros Zürich dazu zu bringen, noch geniessbare Tagesfrischprodukte, deren Verkaufsdatum abgelaufen ist, nach Ladenschluss gratis an Hilfswerke abzugeben. Das kam bei den Leserinnen und Lesern der Limmattaler Zeitung gut an: Von den 912 Personen, die sich an der Wahl beteiligten, stimmten 446 für
Vuille – fast jede zweite Person. Viele der Teilnehmer lobten ihr unermüdliches Engagement und ihr grosses Herz.

Florence Schelling, Oberengstringen Die Oberengstringer Eishockeyspielerin räumte an den Olympischen Winterspielen in Sotschi ab: Sie gewann eine Bronzemedaille mit der Eishockey-Nationalmannschaft, eine Auszeichnung für beste Torhüterin des Turniers und Aufnahme ins All-Stars-Team. In Oberengstringen ist man so stolz auf sie, dass sogar ein Weg nach ihr benannt wurde.
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Hans Peter Trutmann, Dietikon Er ist so etwas wie das historische Gedächtnis Dietikons: Seit Jahren gestaltet Hans Peter Trutmann mit viel Hingabe die Dietiker Neujahrsblätter. Dieses Jahr hat er zudem nach sieben Jahren Arbeit ein besonders aufwendiges Projekt abgeschlossen: Er hat 230 Kurzbiografien über für Dietikon wichtige Persönlichkeiten verfasst.
Brigitta Johner, Urdorf Die umtriebige FDP-Kantonsrätin ist dieses Jahr als Ratspräsidentin offiziell die höchste Zürcherin. Während ihres Amtsjahrs will sie nicht nur Urdorf, sondern das ganze Limmattal im besten Licht zeigen: Als Botschafterin der Region führt sie ihre Politikerkollegen und andere Gäste bei jeder Gelegenheit mit Begeisterung in ihre Heimat.
Martin Christen, Spreitenbach Er kämpft an vorderster Front für den Bruno-Weber-Park: Der Spreitenbacher SP-Grossrat Martin Christen zieht alle Register, um zu versuchen, den von Problemen geplagten Skulpturenpark zu retten. Er macht nicht nur politisch Druck, das von ihm gegründete Komitee hat zudem fast 16 000 Unterschriften gesammelt und viel Aufmerksamkeit erregt.
Selina Giacomini, Dietikon Die zielstrebige 18-jährige Dietikerin zeigt, was Jugendliche können: An den Berufsmeisterschaften «Swiss Skills» hat die junge Velomechanikerin, die zurzeit im zweiten Lehrjahr ist, mit ihrer ausgezeichneten Arbeit alle hinter sich gelassen. Als Schweizer Meisterin hat sich Selina Giacomini nun auch für internationale Wettkämpfe qualifiziert.
Josef und Silvia Zihlmann, Weiningen Der Weininger Tierarzt Josef Zihlmann und seine Frau Silvia setzen sich unermüdlich für das Wohl der Tiere ein. Mit ihrer Organisation «Star Romania» zum Schutz von Strassenhunden bringen sie Futter, Medikamente und Operationsmaterial nach Rumänien und helfen vor Ort. In nur neun Monaten sammelten sie mehr als 50 000 Franken Spenden.

Florence Schelling, Oberengstringen Die Oberengstringer Eishockeyspielerin räumte an den Olympischen Winterspielen in Sotschi ab: Sie gewann eine Bronzemedaille mit der Eishockey-Nationalmannschaft, eine Auszeichnung für beste Torhüterin des Turniers und Aufnahme ins All-Stars-Team. In Oberengstringen ist man so stolz auf sie, dass sogar ein Weg nach ihr benannt wurde.

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«Wahnsinnig viel ausgelöst»

Für die bescheidene Birmensdorferin war der Sieg aber mehr als nur ein schönes Kompliment. «Er hat wahnsinnig viel ausgelöst, die Wirkung war enorm», sagt sie. «Ich wurde von unglaublich vielen Leuten darauf angesprochen.» Viele hätten auch ihre Hilfe angeboten. Die Aufmerksamkeit, die ihr und ihren Projekten in der Zeitung zuteil geworden sei, habe viel zum Erfolg beigetragen, sagt sie. Auch dank ihrer Hartnäckigkeit konnte Vuille dieses Jahr weitere Siege erringen: So darf sie nun einerseits auch in den Kantonen Aargau, Solothurn und Bern Tagesfrischprodukte abgeben. Und andererseits hat sie diesen Monat in Thalwil ein neues Vorzeigeprojekt gestartet, bei dem Bedürftige mit einer Legi Esswaren beziehen können. Das gleiche Projekt startet Ende Monat in Birmensdorf.

Auch dieses Jahr sind Limmattalerinnen und Limmattaler mit aussergewöhnlichen Leistungen aufgefallen. Wer hat Sie 2014 am meisten beeindruckt? Wer hat Sie besonders berührt oder erfreut? Wer hat aus Ihrer Sicht Grosses geleistet und darum den Titel der Limmattalerin oder des Limmattalers des Jahres 2014 verdient? Ihre Meinung ist gefragt – machen Sie mit und unterstützen Sie Ihre Lieblingsperson mit Ihrer Stimme.

Schicken Sie eine Postkarte mit dem Namen Ihrer Favoritin oder Ihres Favoriten, mit Ihrer Adresse und Ihrer Telefonnummer sowie dem Stichwort «Limmattaler des Jahres» an:

Limmattaler Zeitung

Redaktion

Heimstrasse 1

8953 Dietikon

Sie können Ihre Stimme auch per E-Mail abgeben. Schicken Sie eine Mail mit dem Betreff «Limmattaler des Jahres», dem Namen Ihres Favoriten sowie Ihren Angaben mit Adresse und Telefonnummer an: redaktion@limmattalerzeitung.ch

Mitmachen lohnt sich: Wer abstimmt, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Unter den Teilnehmern verlosen wir eine Übernachtung im Doppelzimmer mit Seesicht im See- und Seminarhotel Flora Alpina in Vitznau, inklusive reichhaltigem Frühstück und 4-Gang-Wahlmenü. Zudem werden drei Gutscheine für das «Alpenrock House» in Dietikon verlost. Der «Limmattaler des Jahres 2014» gewinnt eine Übernachtung im Seminar- und Wellnesshotel Stoos für zwei Personen.

Der Einsendeschluss ist am Montag 8. Dezember 2014. Jede Person darf nur eine Stimme abgeben. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.