Die Saison der stimmungsvollen Limmattaler Hallenturniere für die Nachwuchsfussballer ist am vergangenen Wochenende in Weiningen in eine weitere Runde gegangen.

Am traditionellen Anlass für die kleinsten Juniorinnen und Junioren kämpften insgesamt 32 Teams in vier verschiedenen Alters- und Stärkeklassen und unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer um Tore und Punkte.

Am Hallenfussball-Turnier in Weiningen traten 32 Junioren-Teams an. Hier der FC Affoltern gegen den FC Oetwil-Geroldswil

Am Hallenfussball-Turnier in Weiningen traten 32 Junioren-Teams an. Hier der FC Affoltern gegen den FC Oetwil-Geroldswil.

Zeitig aus den Federn mussten die Fa-Junioren und die E-Junioren in der 2. Stärkeklasse. Diese Kategorien starteten am Samstag respektive am Sonntag bereits um 8 Uhr mit den ersten Partien.

Von seinem Platz auf der Tribüne hatte Turnierboss Roland Gillard die beste Übersicht. «Es läuft alles nach Plan», freute er sich. Dass die Wiediker F-Junioren kurzfristig ihre Teilnahme absagen mussten («die meinten, sie hätten sich gar nicht angemeldet», so Gillard), stellte die Verantwortlichen vor keine grossen Probleme – die Dielsdorfer erschienen dafür mit zwei Teams.

«Man kennt und trifft sich hier»

Nicht nur organisatorisch, auch sportlich machten die Oetwiler ihre Sache tadellos. In den beiden Kategorien der F-Junioren kamen sie auf die Ränge 1 und 2. Bei den E-Junioren bezahlten sie hingegen Lehrgeld, konnten nicht in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen.

«Wir sind sehr zufrieden mit dem Wochenende», äusserte sich der bewährte Oetwiler Juniorenobmann und F-Junioren-Trainer Beat Lutz.

Der zweitägige Event in der Sporthalle des Oberstufenschulhauses in Weiningen gilt in der regionalen Szene als familiäres Turnier. Anders als beispielsweise in Dietikon oder Schlieren spielten hier keine Spitzenteams. Es treffen sich vor allem Mannschaften aus der Nachbarschaft.

«Es ist jedes Jahr wieder ein wunderbarer Anlass», so Lutz, «eine wahre Freude für Zuschauer und Spieler. Man kennt und trifft sich bei uns.» Auch ein positiver Aspekt: Dass man zwei Tage lang keine grösseren Verletzungen zu beklagen hatte, passt ebenfalls ins Bild des gelungenen Turniers.