Weil zwischen Bonstetten und Wiedikon bald Gelenkbusse fahren sollen wird der Engpass auf der Wettswilerstrasse zwischen Wettswil und Landikon über den sogenannten «Whiskypass» entschärft.

Wie das kantonale Tiefbauamt mitteilt sind umfangreiche Hangsicherungsmassnahmen geplant. Dazu wird teilweise die Strassengeometrie angepasst und der Belag erneuert.

Die spürbarste Veränderung hingegen sind die Lichtsignale. Neu wird es in allen drei Haarnadelkurven ein Lichtsignal geben. So kann der motorisierte Individualverkehr gestoppt werden, weil die künftigen Gelenkbusse in den Kurven beide Fahrbahnen benötigen. Alle diese Massnahmen dienen der Verkehrssicherheit.

Für den Ausbau mussten einige Quadratmeter Wald gerodet werden. Ein Teil davon wird später an Ort und Stelle wieder aufgeforstet, der andere Teil wird mit einem Wäldchen in Urdorf ersetzt.

Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 2. Februar und dauern in drei Phasen bis 31. August 2015.

In einer ersten Phase bis 22. März wird die Strasse für den Individualverkehr komplett gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Moosstrasse nach Birmensdorf/Landikon.

Die Durchfahrt für den ÖV ist möglich, es muss jedoch mit Wartezeiten gerechnet werden. In dieser Zeit werden Erdbauarbeiten getätigt und der Hang gesichert.

Auch während der zweiten Phase bis 9. August bleibt die Strasse komplett gesperrt, zusätzlich aber auch für den öffentlichen Verkehr. Die Postauto-Linie 220 verkehrt vom Bahnhof Bonstetten-Wettswil via Moosstrasse, Luzernerstrasse, Birmensdorf, Landikon nach Zürich beziehungsweise umgekehrt.

Die Umleitung des Individualverkehrs erfolgt weiterhin über die Moosstrasse nach Birmensdorf/Landikon. In dieser Zeit werden die Fahrbahngeometrie angepasst, die Fahrbahn und der Deckbelag erneuert.

In der letzten Phase bis Montag, 31. August bleibt der Whiskypass für den Individualverkehr gesperrt nicht aber für den öV. Es finden Fertigstellungsarbeiten statt. (az)