Dietikon
Weihnachtliches Singen mit Kindern der Schule Wolfsmatt

Auch das schlechte Wetter konnte die rund 220 Kinder der Schule Wolfsmatt nicht davon abbringen, mit viel Begeisterung Weihnachtslieder zu singen. Musikinstrumente spielten die Kinder und Lehrer dabei auch. Und sogar die Eltern durften mitsingen.

Sarah Fuhrer
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Für das grosse Weihnachtssingen hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Schule Wolfsmatt warm eingepackt

Für das grosse Weihnachtssingen hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Schule Wolfsmatt warm eingepackt

Sarah Fuhrer

Dicht aneinandergedrängt stehen die rund 220 Kinder auf der grossen Treppe beim Schulhaus Wolfsmatt. Es regnet schon den ganzen Abend, doch das kann den jungen Sängerinnen und Sängern nichts anhaben: Mit viel Begeisterung und Einsatz singen sie von Rudolph dem Rentier, von Samichlaus, dem Stern von Bethlehem und schütteln bei Jingle Bells ihre Handgelenke, um die kleinen Glöckchen erklingen zu lassen, die daran befestigt sind. Neuere und ältere Lieder, schweizerdeutsche, deutsche, englische und sogar ein italienisches Stück geben sie zum Besten - «eine musikalische Reise durch den Advent», beschreibt Schulleiterin Helen Pianezzi das Programm.

Chor- und Orchestererlebnis

Alle elf Klassen der Schule Wolfsmatt beteiligen sich am grossen Weihnachtssingen, von der ersten bis zur sechsten Stufe. Erstmals spielen die Schülerinnen und Schüler dabei auch auf Blockflöte, Mundharmonika und Xylophon. «Wir wollten den Kindern dieses Jahr nicht nur ein Chorerlebnis bieten, sondern auch ein Orchestererlebnis», sagt Lehrerin Karin Rusconi, die den Anlass mitorganisiert hat. Ein Lehrerorchester mit Klavier, Gitarre und Blasinstrumenten begleitet die Stücke zusätzlich. Zum Abschluss dürfen auch die Eltern bei «Stille Nacht, Heilige Nacht» mitsingen.

«Nervös und kribbelig»

Mit ihrem engagierten Auftritt singen sich die Schülerinnen und Schüler direkt in die Herzen der vielen «mutigen Zuschauer», wie Pianezzi es beschreibt, die trotz des schlechten Wetters mit Schirm und Regenjacke ausgerüstet gekommen sind. «Die Kinder waren nervös und kribbelig vor dem Auftritt, aber auch sehr stolz, die Lieder ihren Eltern zu präsentieren», so Rusconi.

Drei Monate zum Proben

Im Oktober hatten die Lehrer begonnen, die Lieder mit ihren Klassen einzustudieren. «Das lief sehr gut, sie machten gerne mit und waren jeweils sehr ruhig», sagt Rusconi, «Am liebsten sangen sie Sami Sami Samichlaus.»