Nach den Sommerferien starten die offiziellen Bauarbeiten der zweiten Ausbauetappe der Limmattalbahn in Dietikon. Der Bereich des Bunkerknotens wird aufgrund der neuen Verkehrsführung komplett umgestaltet. Neu wird die Überlandstrasse als Unterführung unter dem Kreuzungsbereich hindurchgeführt. Da sich das Bauvorhaben im Grundwasserbereich befindet, sind spezielle Massnahmen erforderlich, um diese Unterführung bauen zu können. Stahlprofile, sogenannte Spundwandbohlen, werden zur Wasserabschottung in den Boden getrieben.

Vorversuche müssen gemacht werden
Um einen Erfahrungswert über die Arbeitsleistung zu erhalten, werden Vorversuche der Spundwandarbeiten beim Bunkerknoten östlich des Maienwegs durchgeführt, schreibt die Limmattalbahn AG in einer Mitteilung. Gleichzeitig führt sie Lärm- und Erschütterungsmessungen bei bestimmten Liegenschaften entlang der Überlandstrasse durch. «Das Einvibrieren der Spundwandbohlen erzeugt ungewohnte Lärmemissionen, und eine Ausbreitung der Vibrationen im Untergrund ist je nach Bodenbeschaffenheit möglich», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Vorversuche starten voraussichtlich am 19. August und dauern ungefähr zwei
Wochen.