Laut Wettler sind diese Wasserwirbelkraftwerke «umweltfreundlich und stören Fische und Kleinlebewesen nicht». Ausserdem würden sie das Wasser durchlüften, was zu einer Verbesserung der Wasserqualität führe. Ein solches Kraftwerk könne den Jahresbedarf von ungefähr zwanzig Haushalten abdecken, hatte Wettler in seiner Begründung erklärt.

Zwei Standorte prüfenswert

Der Stadtrat verweist in seiner nun vorliegenden Antwort auf die Standards für Kleinwasserkraftwerke des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel). Das Awel halte in diesem Zusammenhang zwei Standorte an der Reppisch für prüfenswert. Der Stadtrat jedoch bezieht sich auch auf eine Machbarkeitsstudie der Arbeitsgemeinschaft «Wasserwirbelkraftwerke Schweiz» für
die Surb, einen Fluss in Tegerfelden, dessen Wasserführung mit der Reppisch vergleichbar ist. Diese Studie zeige, so der Stadtrat, dass «keine wirtschaftlich tragbare Stromproduktion» erreicht werden könne, es sei denn, ein Teil der Investition würde nicht dem Kraftwerk belastet. Der Kanton müsste einspringen, um eine wirtschaftliche Nutzung zu erreichen.

Die Stadt Dietikon beabsichtige, erklärt der Stadtrat weiter, gemeinsam mit dem Awel eine «Konzeptplanung Reppischraum» zu erstellen. Im Zuge dieser Ausarbeitung könnten auch die Wirtschaftlichkeit und die Landschaftsverträglichkeit eines Wasserwirbelkraftwerkes intensiver geprüft werden, schreibt der Stadtrat weiter. (KOR)