Limmattal

Was die Limmattaler tun, um die Hitze gut zu überstehen

Baden, Eis essen oder drinbleiben: Passanten im Limmatfeld verraten, was sie bei den warmen Temperaturen machen.

Schweissperlen zieren schon seit Wochen die Gesichter der Leute, die sich um die Mittagszeit oder am Nachmittag nach draussen wagen. Selbst Bilder aus dem All zeigen, wie stark die Hitze der Erde zusetzt. Davon ist auch das Limmattal betroffen. Die Fischer haben Angst, dass ihre Fische ersticken, die Wasserpegel der Kasernenweiher im Reppischtal sinken, der Schäflibach ist bereits komplett ausgetrocknet und die Brunnen wurden in einigen Gemeinden abgestellt.

Doch nicht alle bedrückt die Hitze: Etwa die Winzer hoffen auf eine besonders gute Ernte dank der zusätzlichen Sonnenstrahlen. Die Badis und Glaceverkäufer haben einen regen Zulauf. Auch die Nötzliwiese an der Limmat ist ein Publikumsmagnet geworden, Dutzende Schlauchboote, Einhörner und Flamingos stranden täglich auf der mittlerweile dürren Wiese in Dietikon. Laut den Meteorologen sehen auch die kommenden Tage mehrheitlich wolkenlos und vor allem warm aus. Selbst gelegentliche Regenschauer befeuchten die Erde nur oberflächlich. Viele fahren während den Sommermonaten an traumhafte Sandstrände, einige erholen sich wohl aber auch im Norden von der Hitze. Wir haben bei einigen Limmattalern nachgefragt, wie sie mit der Hitze in der Heimat umgehen.

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