Die Gründe, warum das Betteln vor und während der Weihnachtszeit zu mehr Erfolg führt, sind einfach: Weil die Bevölkerung in diesen Tagen schlicht grosszügiger spendet, sagt die Kantonspolizei Zürich gegenüber der Limmattaler Zeitung.

Die Polizei rät jedoch strikt davon ab, Geld zu geben. Hat man Erbarmen mit bettelnden Personen, kann man ihnen Esswaren, ein Getränk oder in dieser kalten Jahreszeit auch warme Kleider anbieten. Handelt es sich bei den bettelnden Personen tatsächlich um Notbedürftige, nehmen sie diese Geschenke gerne an.

Organisierte Banden

Ausländische Bettler sind nicht selten Mitglieder von gut organisierten Banden, die sehr mobil sind und in der Regel täglich ihre Standorte mehrmals und gezielt wechseln. Die Polizei bittet um Hinweise, wenn aggressiv gebettelt wird.

Bei bettelnden Frauen und Kinder ist generell davon auszugehen, dass diese das Geld abgeben müssen. In diesen Fällen versucht die Polizei die Hinterleute zu identifizieren und Ermittlungen wegen Menschenhandels aufzunehmen.