Bergdietikon

Waldweihnacht für einmal nicht im Wald – das gab es zuletzt in den 1990er-Jahren

Der Samichlaus, seine Dienerin und der Schmutzli bekamen an der Bergdietiker Waldweihnacht viele schöne Verse zu hören.

Der Samichlaus, seine Dienerin und der Schmutzli bekamen an der Bergdietiker Waldweihnacht viele schöne Verse zu hören.

Wegen des garstigen Wetters verteilte der Samichlaus seine Säckli am Samstag nicht am gewohnten Ort. Trotzdem kam viel Publikum an den Traditionsanlass.

Das kommt selten vor: Die Waldweihnacht der Dorfgemeinschaft Bergdietikon fand dieses Jahr nicht am Waldrand statt. Sondern beim Milchhüsli in Kindhausen, wo die Egelseestrasse und die Schönenbergstrasse aufeinandertreffen. Das gab es zuletzt in den 1990er-Jahren.

Die Dorfgemeinschaft mit Präsident Paul Meier hatte aber angesichts der Wettervorhersage keine andere Wahl. Der Beliebtheit des Anlasses, der dieses Jahr zum 44. Mal stattfand, tat dies aber keinen Abbruch. Viele Kinder und Eltern wärmten sich mit dem von der Dorfgemeinschaft offerierten Punsch und lauschten den Weihnachtsliedern, die die Harmonie Berikon vortrug. Vor allem warteten sie aber auf den Samichlaus, seine Dienerin und den Schmutzli. Das Trio der St. Nikolaus-Gesellschaft Spreitenbach stattete zuerst dem Wohn- und Pflegeheim Egelsee einen Besuch ab. Derweil tanzte der Christbaum der Dorfgemeinschaft im starken Wind.

Dann war es so weit. Zuerst erzählte der Samichlaus «Die Geschichte vom kleinen Tannenbaum», ehe die Kinder ihre Verse aufsagten, um vom Schmutzli ein Chlaus-Säckli zu erhalten. «Es ist sehr schön, wie viele Versli die Bergdietiker Kinder gelernt haben», lobte der Samichlaus. Sein Besuch hat sich auch dieses Jahr gelohnt.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1