Weiningen

Waldexkursion: Am Feuer mundet das Fondue besonders

An den Waldexkursionen des Elternvereins lernen die Kinder, wie sich die Natur im Laufe eines Jahres verändert.

Mit Regenstiefel, Wollmütze und Rucksack ausgerüstet, warten bereits die ersten Kinder am Weininger Weiher. Dort ist der Treffpunkt für die Waldexkursion, die vier Mal im Jahr vom Weininger Elternverein organisiert wird. Nach vollständiger Versammlung machen sich die rund zehn 1. bis 4. Klässler, auf den Weg in Wald.

Dort angekommen, zeigt Franziska Bitterli, Vorstandsmitglied des Elternvereins, auf eine Tafel mit Bildern von Tieren. «Was meint ihr, welche von diesen Tieren sind im Winter im Wald zu sehen», fragt sie in die Runde. «Fuchs», «Hase», heisst es aus der Menge. «Ich habe vorhin Spuren von einem Reh gesehen», ruft ein anderes Kind.

Die Natur ist für sie nichts Neues

Viele der Kinder besuchten früher die Waldspielgruppe. Die Natur ist für sie nichts Neues, das merkt man schnell. Gleich bei der Ankunft im Wald markieren sie ihr Revier mit einem Seil, das sie um einen Baum knoten. Es soll einem besseren Halt im steilen Gelände dienen.

Derweil haftet Erstklässler Lauren seine leuchtenden Sicherheitsklebebänder an seinen Arm, die seine Mutter ihm mitgegeben hat. «Damit sieht man mich auch im Dunkeln», weiss er. Schnell sprintet er zurück zu seinen Kameraden um Verstecken zu spielen, während die anderen Kinder die etwas ruhigere Atmosphäre am Feuer geniessen. Dort wird Fondue zubereitet. Tim freut sich schon darauf. Er schneidet Brot und Äpfel. «Die roten Äpfel sind am feinsten», sagt Tim.

Die Mahlzeit passt zum kalten Wetter. «Zu jeder Jahreszeit gibt es ein passendes Essen», sagt Livia Dettofol, Walspielgruppenleiterin aus Weiningen. «Im Herbst beispielsweise haben wir eine Holunderkonfitüre selbst gemacht. Und im Sommer sammeln wir Kräuter und zaubern daraus etwas Leckeres.» Gestärkt geht es zurück zum Spielen.

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