Eishockey
Wahnsinn - Urdorf schlägt Illnau-Effretikon 3:1

Nur vier Tage nach dem peinlichen Auftritt im Schicksalsspiel im Verzascatal (0:4) schaffen die letztplatzierten Limmattaler in der 2. Liga die dicke Überraschung: Der erste Sieg gegen einen Playoffkandidaten seit dem Aufstieg 2012 ist Tatsache.

Raphael Biermayr
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Riesenjubel bei den Urdorfern nach der Schlusssirene.

Riesenjubel bei den Urdorfern nach der Schlusssirene.

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Der EHCU meldet sich eindrucksvoll zurück im Kampf gegen die Abstiegsrunde, der Rückstand auf Verzascatal, das in Bassersdorf unterlag, beträgt nur noch einen Zähler.

Als hätte es die Partie gegen die Tessiner nie gegeben, traten die Limmattaler bei Illnau-Effretikon an. Dank einer kompakten Mannschaftsleistung und einem starken Torhüter Florian Wassmer hielten sie die Partie bis zur 29.Minute torlos, ehe Kevin Golob den Favoriten im Nachschuss in Führung brachte.

Keiner wettete mehr auf Urdorf

Das Urdorfer Saison-Paradoxon entfaltete sich erst nach diesem Gegentreffer: Ohne jeden Erwartungsdruck drehten die Gäste mächtig auf und erarbeiteten sich bis zum Ende des zweiten Drittels einige hervorragenden Torchancen.

Erfolgreich war aber erst Tizian Müller in der 48. Minute: Nach einem mit Überzeugung ausgeführten Forechecking von Boris Otypka zog er im Slot aus optimaler Position zum 1:1 ab.

Das Glück auf der eigenen Seite

Jetzt lief der Puck für die Limmattaler. Raphael Studer sah sich gegen drei Gegenspieler zu einem Verlegenheitsschüsschen genötigt - dieses fand den Weg vorbei an Volkart ins Tor zum 1:2 (50.).

Und es kam noch besser: Zuerst verhinderte Wassmer mit einer Weltklasseparade den Ausgleich. Das darauffolgende Powerplay nutzte Claudio Kunz nach nur sechs Sekunden zum vorentscheidenden Treffer (54.). Die grössere Leidenschaft setzte sich letztlich durch.

Die Tabelle und das Matchblatt finden Sie hier.

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