Der Voranschlag 2013 der Gemeinde Oetwil schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 9700 Franken. Dies bei einem Aufwand von rund 7,6 Millionen Franken, einem Ertrag von 4,9 Millionen einem budgetierten Gemeindesteuerertrag von 3,0 Millionen. Der Steuerfuss bleibt bei 41 Prozent.

Höhere Kosten auf Aufwandseite

Gegenüber der Rechnung 2011 müsse aufwandseitig in einigen Bereichen mit höheren Kosten gerechnet werden. Wie der Gemeinderat in einer Mitteilung zum Voranschlag schreibt, seien die Gründe dafür vielfältig: Unterhaltsarbeiten in den Gemeindeliegenschaften, der erstmalige Beitrag an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Dietikon, Rechtskosten im Zusammenhang mit diversen Umweltimmissionen sowie höhere Ausgaben im Bereich Soziale Wohlfahrt. «All diesen Kostensteigerungen kommt die neue Spitalfinanzierung entgegen, die einen Teil der budgetierten Mehrkosten abfedert», schreibt der Gemeinderat.

Steuererträge: zwei Entwicklungen

Bei den Steuererträgen muss sich der Gemeinderat mit zwei gegenläufigen Entwicklungen auseinandersetzen: Einerseits kann er mit höheren Steuererträgen rechnen, anderseits führt der Ausgleich der kalten Progression wie im Budgetvorjahr zu Mindereinnahmen. Das führt einerseits zu tieferen Steuererträgen als noch im Rechnungsjahr 2011, anderseits zu einem Rückgang bei den Grundstückgewinnsteuern.

Der Cashflow beläuft sich auf 525000 Franken. Die Investitionen im Verwaltungsvermögen sind auf 766000 Franken budgetiert; nebst werterhaltenden Investitionen sind die Sanierung der öffentlichen Wege und Steige, der Ausbau der Kommunikationsanlage sowie die Gestaltung des Mutschellenstrasse-Kreisels geplant. Im Finanzvermögen sind keine Investitionen vorgesehen. Durch die Beibehaltung des Steuerfusses nimmt der Gemeinderat eine Selbstfinanzierung von lediglich 69 Prozent in Kauf, was zu einer Reduktion des Nettovermögens führt.

Die Stimmbürger können an der Gemeindeversammlung am Dienstag, 27. November, über den Voranschlag abstimmen.