Schlieren
Vor dem Pächterwechsel: Die «Linde» wird umgebaut

Derzeit wird die «Linde» in Schlieren umgebaut. Die Wiedereröffnung ist im Laufe des Oktobers geplant; ab dann werden insbesondere Fleischfreunde im «Rolli's Steakhouse» voll auf ihre Kosten kommen.

Matthias Kessler
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Im Umbau: Das künftige Steakhouse bietet 130 Personen Platz. rue

Im Umbau: Das künftige Steakhouse bietet 130 Personen Platz. rue

Limmattaler Zeitung

«25 Jahre sind eine lange Zeit. Wenn man bedenkt, dass wir praktisch 365 Tage im Jahr arbeiteten, werden die Jahre noch länger», meint Peter Müller, der zusammen mit seiner Frau Annarita das Restaurant Linde im Schlieremer Zentrum während des letzten Vierteljahrhunderts führte. Eine «sehr schöne, aber auch anstrengende Zeit» sei es gewesen, so Müller, nun wollten sie alles etwas ruhiger angehen und sich auf das Restaurant Lily, nur wenige Schrittevon der «Linde» entfernt, konzentrieren, das sie vor zwei Jahren übernommen haben.

«Wir verlassen die ‹Linde› mit einem lachenden und einem weinenden Auge», hält Müller fest. Im «Lily» werde wie bereits in den letzten zwei Jahren auf regionale biologische Küche gesetzt, «und wir bieten auchdas in der ‹Linde› sehr beliebte Tatar an.»

Viele Kunden aus der Autobranche

Derzeit wird die «Linde» umgebaut. Die Wiedereröffnung ist im Laufe des Oktobers geplant; ab dann werden insbesondere Fleischfreunde voll auf ihre Kosten kommen. In «Rolli’s Steakhouse» mit rund 130 Plätzen werden Entrecôtes, Filets, Cordon Bleus und alle Varianten von Steaks ab einem Preis von 28 Franken angeboten. «Alles frisch zubereitet. Und für Leute, die nicht unbedingt Fleisch essen wollen, gibt es Salate und Pasta», sagt Eigentümer Roland Stadelmann. Das Angebot gestalte man bewusst nicht zu umfangreich, da man sich auf die Spezialität Steaks konzentrieren wolle.

Zusammen mit Familienmitgliedern betreibt Stadelmann unter gleichem Namen bereits Restaurants in Kloten und Zürich-Oerlikon. «Wir sind aber keine Restaurantkette, sondern ein waschechter Familienbetrieb», erklärt er.

Der Standort in Schlieren sei ihnen angeboten worden, so Stadelmann. Das habe sich gut getroffen, kämen doch gerade ins Klotener Restaurant viele Kunden aus Unter- und Oberengstringen und Schlieren. Zudem habe er mit Blick auf seine Kundschaft auch festgestellt, dass Arbeitende aus der Automobilbranche gerne Fleisch essen. Da biete sich Schlieren, meint er lachend, mit den vielen Autofirmen geradezu an.