Kater «General»
Von der Kaserne ins Tierheim: Wie der «General» degradiert wurde

Die schwarzweisse Katze «General» war mehrere Jahre das Haustier der Kaserne Birmensdorf. Kürzlich verstiess er aber gegen die Hausordnung. Ein folgeschwerer Fehler.

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Ein bisschen verärgert ist der «General» schon darüber, dass ihn seine eigenen Soldaten weggegeben haben.

Ein bisschen verärgert ist der «General» schon darüber, dass ihn seine eigenen Soldaten weggegeben haben.

Tierheim Pfötli

Jahrelang sorgte er für die Streicheleinheiten in der Kaserne Birmensdorf. Der Kater, der inzwischen den Namen «General» trägt, hatte sich eines Tages das Militärgebäude als Residenz ausgesucht.

Die Rekruten hatten Freude am «General», spielten mit ihm und fütterten ihn. Im Nu war er zu ihrem Maskottchen geworden. Das änderte sich schlagartig, als die Feinschmecker-Katze immer häufiger in die Kasernenküche schlich und versuchte, ein Häppchen zu stibitzen. Aus hygienischen Gründen musste sich das Kasernenpersonal von ihrem Untermieter trennen.

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Tierheim Pfötli

Vom Militäralltag kam der «General» ins Tierheim Pfötli, wo er sich dem dortigen Personal sofort ins Herz schnurrte. Dort wurde er gründlich untersucht, entwurmt und geimpft.

Über Mangel an willigen Adoptionseltern kann sich der «General» nicht beklagen. Der Aufruf des Tierheims hat eine Flut von Bewerbern nach sich gezogen. Auch ehemalige Rekruten der Kaserne Birmensdorf sollen darunter sein. (fdu)