Oberengstringen

Vom Spaghetti-Plausch über die Spitex bis zum Seniorenzentrum

Kornelia Vögeli, Käthi Mühlemann und Erika Waeber (von links).

Kornelia Vögeli, Käthi Mühlemann und Erika Waeber (von links).

Die Informationsbroschüre 63+ fasst die wichtigsten Kontaktadressen für Seniorinnen und Senioren zusammen. Darin sind verschiedenste Angebote von Spitex, Seniorenzentrum und viele Institutionen, Vereine und Veranstaltungen beschrieben.

Für die Oberengstringer Senioren gibt es eine neue Informationsbroschüre mit dem Namen 63+. «Wir haben festgestellt, dass es viele Bedürfnisse gibt, aber auch, dass schon viele Angebote vorhanden sind», sagt Sozialvorsteherin Käthi Mühlemann. Deshalb habe man nun versucht, alle wichtigen Adressen und Telefonnummern zu sammeln.

Am Mittwoch fand die Vernissage der Broschüre «für den dritten Lebensabschnitt» statt. Erarbeitet hat sie die Altersbeauftragte Kornelia Vögeli zusammen mit Erika Waeber. «Natürlich werden sich mit der Zeit einige Angaben verändern und hoffentlich viele Angebote hinzukommen. Deshalb haben wir bereits in zwei Jahren eine Neuauflage geplant», sagt Mühlemann.

Senioren freuen sich

Von Ärzten über Auqafitness bis zum Spaghetti-Plausch der reformierten Kirche, Angeboten der Spitex oder des Seniorenzentrums sind verschiedenste Institutionen, Vereine und Veranstaltungen beschrieben. «Ich finde das fantastisch», sagt Hansruedi Graber, einer der zahlreichen Besucher der Vernissage. «Es ist schön, dass sich die Gemeinde um Senioren kümmert. Wir können uns in Oberengstringen nicht beklagen, es gibt sehr viele Angebote.»

Broschüre wird verschickt

Die Broschüre wird an alle Oberengstringer verschickt, die zwischen 63 und 100 Jahre alt sind. Das sind etwa 1500 der rund 6000 Einwohner. «Wir sind uns bewusst, dass das eine sehr heterogene Gruppe ist, mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Die Dienstleistungsangebote sollen die Seniorinnen und Senioren im Alltag dabei unterstützten, so lange wie möglich gesund und aktiv zu bleiben», sagte Mühlemann. Viele der Angebote würden auch dazu dienen, dass ältere Menschen möglichst lange in den eigenen vier Wänden und in ihrer Gemeinde wohnen könnten.

Durch die Vernissage führten Dani Solimine an der Gitarre und Otto Bolz, der satirische Texte vortrug, die passenderweise vom Älterwerden handelten. Mit einem Augenzwinkern und schwarzem Humor teilte er seine Tipps und Erfahrungen mit. Die Texte bereichern auch die Broschüre: «Was denken Senioren von einer Diät? Längst zu spät!

Und wie dem auch sei, ich bevorzuge Speck mit Ei», und ähnliche «Seniorengedichte» lockern die Informationen auf. Auch Bolz gefällt die Broschüre: «Es ist sehr nützlich, dass man eine Übersicht über die Angebote hat und weiss, wem man telefonieren kann», sagt er.

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