Oetwil

Volle Gemeindescheune beim Neujahrsapéro unter Motto «Oetwil lebt!»

Die Besucher lauschen der Rede von Paul Studer.  Im Hintergrund die Ausstellung «Oetwil lebt!».

Die Besucher lauschen der Rede von Paul Studer. Im Hintergrund die Ausstellung «Oetwil lebt!».

Die Gemeindescheune war voll: Um die 120 Gäste besuchten den Neujahrsapéro, der seit 2002 stattfindet. Damals war es die Idee des Gemeindepräsidenten, der alte Schweizer Banknoten sammelt, zum Auftakt des neuen Jahres einen Apéro zu offerieren.

Das Thema damals war die Einführung des Euros. In diesem Jahr stand der Anlass unter dem Motto «Oetwil lebt!».

Zu diesem Zweck wurden in der Gemeindescheune Bilder von allen öffentlichen Anlässen, die im Laufe des letzten Jahres in Oetwil stattfanden, gezeigt. Angefangen bei der Grenzfahrt auf der Limmat über eine Nachtwächterführung in Zürich bis hin zum berühmten Kellerfest, bei dem die Vereine bis zu 4 000 Besucher kulinarisch verwöhnen - das sind knapp doppelt so viele Menschen, wie Oetwil Bewohner hat.

Der jüngste Teilnehmer an diesem Neujahrsapéro war der knapp 5 Monate alte Joshua Camenisch. Er kam mit seinen Eltern, die auf der Suche nach einem Haus im Grünen vor drei Monaten in Oetwil fündig wurden. «Unsere Motivation, am Apéro teilzunehmen, ist zu erfahren, was in diesem Dorf so läuft», verriet die Mutter.

Einiges länger in Oetwil lebt Luciano Rinaldi: «Ich bin seit 40 Jahren hier», sagt er und greift nach einem Lachsmousse-Brötchen. Das grosse Buffet war voll mit Leckereien, wie zum Beispiel zwei grosse Sandwiches in der Form von Herzen, von denen man sich nach Lust und Hunger ein Stück abschneiden konnte.

Dorfgemeinschaft soll stark bleiben

In einer kurzen Rede grüsste der Gemeindepräsident Paul Studer die Anwesenden und stellte die Ausstellung «Oetwil lebt!» vor. Diese soll zeigen, dass Oetwil kein «blosses Schlafdorf» ist und sich für öffentliche Anlässe nicht nur nach Zürich ausrichten muss; dass im Gegenteil durchs Jahr hindurch im Dorf einiges läuft. Studer wollte die Zuhörer deshalb dazu motivieren, auch im neuen Jahr den einen oder anderen Dorfanlass zu besuchen.

Der Besucher René Barras sagte: «Oetwil ist eine kleine Gemeinde, die sehr viel für ihre Bewohner macht. Der Gemeindepräsident Paul Studer macht seine Arbeit gut.» Für das neue Jahr wünsche er sich, dass die dritte Röhre im Gubristtunnel so bald als möglich gebaut werde, «damit der Limmatverkehr abnimmt».

Einen anderen Wunsch hat Peter Mohr, der Präsident der Oetwiler FDP: «Ich wünsche mir, dass wir auch im nächsten Jahr das Geschehen im Dorf gemeinsam gestalten können und dass wir weiterhin miteinander sprechen», sagte er.

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