Rund 3600 Einwohner zählt Unterengstringen. Diese Zahl dürfte bald ansteigen. Derzeit wird an der Wechselächerstrasse unterhalb der Turnhalle Büel gebaut. Entstehen soll dort «ein Dörfli im Dorf», sagt Architekt Walter Maio. Mit den vier entstehenden Mehrfamilienhäusern wollte Maio ein neues Element in der Umgebung schaffen, welches aber dennoch nicht fremd ist. «Umliegend finden sich vor allem Einfamilienhäuser, also hauptsächlich Punktsiedlungen», sagt er. Dementsprechend sind die Gebäude mit insgesamt 27 Wohnungen auf der Baufläche von 6400 Quadratmetern so angeordnet, dass sie eine Einheit bilden, den Bewohnern aber auch Privatsphäre garantieren. «Jede Wohnung soll Individualität bieten», sagt Marianne Gubler, Geschäftsführerin der Profil-Immobilien AG. Gleichzeitig finde aber ein Zusammenleben der Mietparteien statt.

Gebaut wurde gemäss Baureglement eher in die Breite als in die Höhe. Insgesamt bietet jedes Haus drei Stockwerke, der Mieterschaft steht entweder eine Dachterrasse, eine Loggia im Obergeschoss oder ein Gartensitzplatz zur Verfügung. Zur Auswahl stehen 2,5- oder 4,5-Zimmer-Wohnungen, welche ungefähr eine bewohnbare Fläche zwischen 80 bis 140 Quadratmeter bieten. Auf den ökologischen Aspekt wurde ebenso geachtet. Geheizt wird mit einer Wärmepumpe, welche mittels Sonden Erdwärme als Energiequelle nutzt.

Noch wenige Familien

Zwei der Gebäude sind ab diesem Dezember bezugsbereit. Bis jetzt sei vor allem an jüngere Paare vermietet worden. «Mit Familien haben wir bis jetzt noch nicht viele Mietverträge abgeschlossen», sagt Lukas Staehelin, Bewirtschaftungsleiter der Profil-Immobilien AG. Doch die Siedlung sei auch familienfreundlich, ein Spielplatz soll Kindern die Möglichkeit bieten, sich auszutoben. «Mehr als die Hälfte der ab Dezember verfügbaren Wohnung sind bereits vermietet», sagt Staehelin. Im Februar und März nächsten Jahres seien dann die beiden restlichen Häuser bereit für potenzielle Mieter. «Nach den Sommerferien werden wir die Vermarktung intensivieren, um zusätzliche Mietverträge abschliessen zu können», sagt Staehelin.