Schlieren

Viele Tore und viel Spass: Limmattaler Primarschüler im Handballfieber

Neben gemischten Gruppen gab es auch reine Mädchenteams.

Neben gemischten Gruppen gab es auch reine Mädchenteams.

Das Handballturnier in der Sporthalle Unterrohr war einer der Höhepunkte der Aktion zur Förderung des Sports im Limmattal. Dabei war auch ein Kräftemessen mit Profis möglich. Karina Wenk und Jonas Affentranger luden zur Autogrammstunde.

Viele Tore und viel Spass, das erlebten die Schülerinnen und Schüler der 4. bis 6. Klasse am Handballturnier in der Schlieremer Sporthalle Unterrohr. Bereits im Herbst hatte sich der Schulsport Limmattal mit den drei lokalen Vereinen HC Limmat, HBS-TV Schlieren und HC Dietikon-Urdorf zusammengeschlossen, um Kindern an Primarschulen den Handball näherzubringen.

Nach mehreren geleiteten Schnuppertrainings und Lektionen während des Schulsports markierte das Turnier den Abschluss der Initiative und bot den Schülern eine Gelegenheit, Gelerntes umzusetzen. Mit 34 teilnehmenden Mannschaften – darunter war ein eigener Wettbewerb für Mädchen der 6. Klasse und viele gemischte Teams – wurden die Erwartungen der Organisatoren um Martin Lehmann (HC Limmat) übertroffen.

Antreten mit Handball-Stars

Auch abseits der Plätze wurde einiges geboten. Neben Snacks und Desserts für zwischendurch konnten sich die Teilnehmer beim Penalty-Contest und der Schussmessanlage in Präzision und Kraft messen und sich gleichzeitig für das Allstar-Game qualifizieren. Hier erhielten die Gewinner die Möglichkeit, gemeinsam mit Spielern der Swiss Handball League anzutreten – darunter die Limmattaler Eigengewächse Karina Wenk und Jonas Affentranger.

Anschliessend nahmen sich die Sportstars Zeit für eine Autogrammstunde. «Es ist wichtig, ein Ziel vor Augen zu haben. Wenn man mal mit einem Profi spielen kann und sieht, was möglich ist, ist das eine tolle Sache», freute sich Eva Parati vom Schulsport Limmat über die gelungene Aktion.

Aufgrund des Erfolgs des Turniers denkt sie allerdings bereits viel weiter: «Dass man am Sonntag eine offene Halle hat, ist sensationell, das sollte es viel mehr geben im Limmattal.» Denn obwohl noch bis spät in den Nachmittag um die besten Platzierungen gespielt wurde, zeigte nicht zuletzt das Allstar-Game, dass die Teilnahme am Turnier und die allgemeine Motivation zu mehr Sport an Primarschulen wichtiger sind als Matchergebnisse: Es endete trotz stetem Hin und Her in einem gerechten Unentschieden.

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