Urdorf

Viele Bauprojekte – Gemeinderat schafft zusätzliche Stelle

Im Urdorfer Gemeinderat müssen zwei Abteilungen bald ihre Büros zügeln.

Im Urdorfer Gemeinderat müssen zwei Abteilungen bald ihre Büros zügeln.

46 Millionen Franken will Urdorf bis 2026 investieren. Die vielen Bauprojekte machen der Verwaltung viel Arbeit. Sie stellt nun eine Projektmanagerin an. Das Stellenprofil werde derzeit erarbeitet.

Bevor Urdorf am 25. September über den Zusammenschluss von Schulgemeinde und politischer Gemeinde abstimmt, kommt es auf der Gemeindeverwaltung zu einer anderen Fusion. So teilte der Gemeinderat gestern mit, dass er am 23. Mai beschlossen hatte, den Bereich Planung, Bau und Umwelt mit dem Bereich Werke zu fusionieren, zum neuen Bereich «Planung, Bau und Werke». Und zwar sofort; die Neuorganisation gilt seit erstem Juni. Rebecca Bauder amtet als Bereichsleiterin. Politisch untersteht sie den Gemeinderäten Urs Rimensberger (parteilos) und Christian Brandenberger (CVP).

Finanzabteilung muss ihr Büro zügeln

Mit einer einzigen Bereichsleiterin vereinfachen sich die Abläufe für die Mitarbeiter. Zuletzt sei die Koordination ressourcenintensiv gewesen. Die Bereichsfusion hat auch Auswirkungen auf das Gemeindehaus: Voraussichtlich müssen Werkabteilung und Finanzabteilung ihre Büros abtauschen. Dann wären alle Abteilungen des neuen Bereichs auf demselben Stockwerk. «Es ist davon auszugehen, dass die räumlichen Anpassungen ohne wesentliche Kostenfolge realisiert werden können», sagt Patrick Müller, Leiter Stab der Gemeinde Urdorf. Er bestätigt auf Anfrage, dass zusätzliche Stellenprozente hinzukommen: «Zur Unterstützung der Bereichsleiterin und der drei Abteilungen ist eine Stabstelle Projekte/Controlling vorgesehen.» Das Stellenprofil und das Pensum werde zurzeit erarbeitet, Hauptaufgabe ist das Projektmanagement. Der neue Bereich umfasst zurzeit 430 Stellenprozente respektive fünf Angestellte; davon sind drei Frauen.

Bis 2026 will Urdorf 45 Millionen Franken investieren

Gründe für die Neuorganisation seien hauptsächlich die grössere Anzahl von Raumplanungs- und Bauprojekten sowie deren Komplexität. Bis 2026 plant Urdorf, Investitionen von 45 Millionen Franken vorzunehmen.

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