Dietikon
Viel zerstörtes Material: Keller im «Chrüzacher» wegen Defekt geflutet

In den Keller laufendes Regenwasser hat am 24. Dezember in der Freizeitanlage Chrüzacher in Dietikon viel Schaden angerichtet. Trotz Heiligabend wurden die Verantwortlichen bei der aufwendigen Aufräumaktion von vielen freiwilligen Helfern unterstützt.

Florian Schmitz
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In den Lagerräumen im Keller stand vieles auf dem Boden.

In den Lagerräumen im Keller stand vieles auf dem Boden.

zvg/Freizeitanlage Chrüzacher

Als sie sich wegen des Wasseralarms auf den Weg zur Freizeitanlage Chrüzacher in Dietikon machte, habe sie nicht mit einem solchen Schadensausmass gerechnet, sagt Michaela Tobler. Aber als die «Chrüzi»-Leiterin vor Ort ankam, stand der ganze Keller abgesehen von den Sicherungsräumen unter Wasser. Weil im Keller ein Relais kaputt gegangen war, gelangte in der Folge Regenwasser hinein, bis am Morgen des 24. Dezember gegen 9.30 Uhr schliesslich der Alarm ausgelöst wurde.

Die aufgebotene Feuerwehr Dietikon pumpte die Wassermassen aus dem Keller ab. Aber der Schaden war bereits angerichtet. Das «Chrüzacher» verfügt über einen grossen Keller mit diversen Räumen, die als Lagerfläche genutzt werden. «Alles, was am Boden stand, haben wir zum Entfeuchten in die Höhe gestellt oder weggeschmissen. Vieles aus Karton oder Papier war leider nicht mehr zu retten», bedauert Tobler. Wahrscheinlich müsse dann zum Entsorgen eine Mulde bestellt werden, weil so viel zusammengekommen ist.

Beim Aus- und Aufräumen wurde das «Chrüzacher»-Team von den freiwilligen Helfern überrascht. Obwohl in der mindestens bis 22. Januar geschlossenen Anlage während der Festtage in der Regel nur eine Person anwesend ist und sich um die Tiere kümmert, seien innert einer Stunde bereits die ersten Mitarbeiterinnen und Freiwilligen eingetroffen, um mit aufzuräumen, erzählt Tobler.

Solidarität wie in einer Weihnachtsgeschichte

Eine Frau, die verhindert war, habe extra ihren Mann zum Helfen aufgeboten, fügt sie an. Zusammen mit dem Team hätten sich insgesamt 15 Leute an der aufwendigen Aktion beteiligt. «Wir haben so viel Solidarität erlebt. Fast wie in einer schönen Weihnachtsgeschichte», freut sich Tobler. Denn gerade am Nachmittag des 24. Dezembers hätten viele Menschen sicher andere Sorgen, als wegen eines Wasserschadens auszuhelfen.

Das Schadensausmass könne bisher noch nicht beziffert werden, sagt Tobler. Im Januar, wenn die Wiedereröffnung vorbereitet wird, werde sich dann zeigen, welches Material aus dem Keller noch weiter benutzt werden kann.