Limmattalbahn
Verknüpfung von Limmattalbahn und Zürcher Tramnetz prüfen

Um die geplante Stadtbahn Limmattal für die Fahrgäste möglichst attraktiv zu gestalten, soll sie mit dem Stadtzürcher Tramnetz verknüpft werden. Ein CVP-Postulat wünscht entsprechende Planungsschritte und wurde vom Kantonsrat gutgeheissen.

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So soll die Limmattalbahn dereinst aussehen.

So soll die Limmattalbahn dereinst aussehen.

Der Zürcher Kantonsrat hat am Montag ein CVP-Postulat mit 112 zu 57 Stimmen an den Regierungsrat überwiesen, die entsprechende Planungsschritte wünscht.

Gegen die Überweisung hatten sich SVP und BDP ausgesprochen. Der Regierungsrat war bereit, den Vorstoss entgegenzunehmen. Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker (SVP) gab allerdings zu bedenken, dass «die Entscheide eigentlich gefällt sind». Experten erarbeiteten die bestmögliche Lösung, versicherte er.

Die Limmattalbahn solle nicht beim Bahnhof Zürich-Altstetten enden, sondern weiter fahren, beispielsweise bis zum Hardplatz, sagten Befürworter der Idee. So werde die Fahrt zu den Arbeitsplätzen im Entwicklungsgebiet östlich von Altstetten komfortabler. Es gebe aber auch bessere Umsteigemöglichkeiten nach Höngg und Wipkingen.

Zudem würden zwischen Altstetten und dem Hauptbahnhof viele grössere Bauprojekte mit viel Publikumsverkehr realisiert, für die eine attraktivere Verkehrserschliessung geschaffen werden könnte. Für die grossen Investitionen in die neue Stadtbahn müsse auch ein möglichst grosser Nutzen herausschauen.

Geklärt werden solle auch, ob Zürcher Tramlinien bis nach Schlieren geführt werden sollten. Immerhin sei die Glattalbahn ja auch nicht nur bis zum Bahnhof Oerlikon sondern bis in die Zürcher Innenstadt geführt worden.