Limmattal
Verkehrsprobleme anpacken: Region macht Druck auf den Regierungsrat

Der Regierungsrat soll sich an zuständiger Stelle für eine rasche Lösung der Verkehrsprobleme im Limmattal einsetzen. Das fordern die Gemeinden Dietikon, Spreitenbach, Oetwil, Geroldswil und Weiningen sowie die Zürcher Planungsgruppe Limmattal.

Sandro Zimmerli
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Soll für eine zusätzliche Verlagerung auf den ÖV-sorgen: S-Bahn Station Silbern.

Soll für eine zusätzliche Verlagerung auf den ÖV-sorgen: S-Bahn Station Silbern.

Limmattaler Zeitung

Im Vordergrund stehen dabei die Forderungen des Komitees «Vorwärts Limmattal», wie dieses in einer Mitteilung schreibt.

Konkret verlangt das Komitee, dass es auf der Mutschellenstrasse in Dietikon eine Optimierung der Knoten und eine schlankere Ausfahrt der A1 für Fahrzeuge aus westlicher Richtung gibt. Zudem erfordere eine Entlastung des Nadelöhrs Silbern einen zweiten Halbanschluss. Ferner sei eine S-Bahnstation Silbern nötig, um eine Verlagerung auf den öV zu bewerkstelligen und das Gebiet Silbern mit seinen 5000 Arbeitsplätzen vom Quell- und Zielverkehr zu entlasten.

Laut Mitteilung habe die «akzentuierte Dynamik der Region Limmattal deren Funktion als Verkehrsdrehscheibe mehr und mehr beeinträchtigt». Zahlreiche weitere Entwicklungsprojekte kämen unausweichlich noch auf das Limmattal zu.

In den nächsten Jahren führe somit im Limmattal nichts an einem Bevölkerungs- und Arbeitskräftewachstum im zweistelligen Prozentbereich vorbei. Verkehrslösungen seien dringlich. Der Brief fordert den Regierungsrat auf, die Region aktiv zu unterstützen. Es gehe darum, bereits geplante Massnahmen auf der Zeitachse klarer zu priorisieren, als dies bisher geschehen sei. Gefordert seien insbesondere das Bundesamt für Strassen, das Bundesamt für Verkehr, die SBB sowie die VBZ. (az)