Dietikon
Verformte Fassade und undichte Fenster: Wegen Bau-Pfusch kostet Badi-Sanierung noch mehr

Beim Hallenbad Fondli in Dietikon wurden Mängel aufgrund hohe Feuchtigkeitsbelastung festgestellt. Jetzt kostet die Sanierung über 100'000 Franken mehr als ursprünglich geplant.

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Die Dietiker Fondli: Seit Juni ist die Badi nach dem Lockdown wieder offen. (Symbolbild)

Die Dietiker Fondli: Seit Juni ist die Badi nach dem Lockdown wieder offen. (Symbolbild)

Rahel Bühler (Dietikon, 20. Mai 2020

Beim Hallenbad Fondli in Dietikon wurde gepfuscht: Die Fassade ist verformt, Fenster und Oberlichtverglasungen sind undicht. Die Mängel können auf «eine wenig hochwertige Verarbeitung zurückgeführt werden», teilte die Stadt Dietikon gestern mit. Als Grund nennt sie auch die «hohe Feuchtigkeitsbelastung eines Hallenbades». Um die Mängel zu beheben, hat der Stadtrat schon länger eine Sanierung beschlossen.

Über 100'000 Franken mehr als ursprünglich geplant kostet diese jetzt. Der im Juni 2019 durch den Stadtrat bewilligte Kredit in der Höhe von 632'000 Franken wird darum aufgestockt – auf 795'000 Franken. Der Stadtrat hat das zusätzliche Geld «aufgrund neuer Erkenntnisse aus der Ausführungsplanung» bewilligt. Zur- zeit laufen Vorbereitungsarbeiten vor Ort. Die eigentliche Sanierung ist im September geplant, wenn das Hallenbad für die jährliche Generalreinigung geschlossen wird. Die letzte Gesamtsanierung war 2005.