Dietikon

Vereine dürfen bald früher mit Plakaten für ihre Anlässe werben

Dietiker Vereine, wie etwa die Stadtjugendmusik, dürfen künftig bereits vier Wochen vor einem Anlass auf Plakaten in der Stadt dafür werben. (Symbolbild)

Dietiker Vereine, wie etwa die Stadtjugendmusik, dürfen künftig bereits vier Wochen vor einem Anlass auf Plakaten in der Stadt dafür werben. (Symbolbild)

Die Stadt Dietikon passt die Merkblätter für Vereinsplakate an und will neue Standorte für Werbetafeln prüfen.

Derzeit dürfen Dietiker Vereine frühestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn an offiziellen Plakatstellen der Stadt für ihre Anlässe werben. Doch das wird sich nun ändern. Denn aus Sicht des Stadtrats spricht nichts dagegen, dass die Vereine bereits vier Wochen vor dem Anlass mittels Plakataushang darauf hinweisen dürfen. Die Merkblätter werden nun dementsprechend angepasst. Das schreibt der Stadtrat in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage von SVP-Gemeinderat Pascal Stüssi, der sich unter anderem wegen dieses Anliegens an die Stadt wandte.

Weiter schreibt der Stadtrat in seiner Antwort, dass wegen des Baus der Limmattalbahn zurzeit einige für den Plakataushang vorgesehene Stellen nicht benützt werden könnten. Temporäre Möglichkeiten würden jedoch laufend geprüft. Nach Fertigstellung der Bahn, voraussichtlich im Jahr 2022, wolle man die bestehenden und allfällige neue Standorte für Werbetafeln prüfen. Ausserdem sei ein neues Plakatierungskonzept vorgesehen. Dadurch sollen die gesetzlichen Vorgaben transparent und nachvollziehbar vermittelt und umgesetzt werden können.

Stüssi, der auch Präsident des Kartells der Ortsvereine ist, zeigt sich zufrieden mit der Antwort des Stadtrats: «Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Vereine können ihre Veranstaltungen nun besser handhaben.» Auf die Frage, ob es nun mehr offizielle Plakatstellen braucht, weil man länger mit einem Plakat werben kann, sagt Stüssi: «Das wäre sicher von Vorteil.» Er wolle jedoch das Feedback der Vereine abwarten und ihre Bedürfnisse abklären. «Gegebenenfalls könnte man dann eine Anfrage für mehr Werbestandorte stellen», sagt er.

Entgegenkommen bei Werbung auf Privatgrund gefordert

Ein anderes Problem gilt es, nach Stüssis Auffassung, allerdings noch zu beheben. Momentan muss bei Plakatwerbung auf Privatgrund, die grösser als eineinhalb Quadratmeter ist, neben der Bewilligung beim Eigentümer auch eine Bewilligung bei der Stadt eingeholt werden. Daran will die Stadt festhalten, wie es in der Antwort heisst. «Das ist eine Überregulierung. Die Bewilligung des Eigentümers sollte reichen», sagt Stüssi. So könne man die Arbeit in den ehrenamtlich geführten Vereinen vereinfachen.

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