Dietikon
Vandalen zerstören Bruno Webers Schneckenskulpturen

Unbekannte haben zwei von drei Schneckenskulpturen beim Färberhüsli in Dietikon mutwillig zerstört. Der Schaden beträgt bis zu 20000 Franken. Nun will Dietikon gar eine Videoüberwachung an den neuralgischen Punkten diskutieren.

Franziska Wagner
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Die zerstörten Schneckenskulpturen beim Färberhüsli in Dietikon.

Die zerstörten Schneckenskulpturen beim Färberhüsli in Dietikon.

Limmattaler Zeitung

Die drei Schneckenskulpturen des Dietiker Künstlers Bruno Weber beim Färberhüsli sollen eigentlich die Passanten erfreuen und in einem hektischen Zeitalter das Thema Eile und Weile humorvoll aufnehmen. Doch damit ist vorübergehend Schluss: Vorige Woche wurden die drei Figuren zerstört. Eine liegt in zwei Stücke gebrochen traurig auf der Seite, die andere hat ihr Schneckenhaus verloren.

„Es wurde Anzeige gegen Unbekannt eingereicht“, sagt Roger Meyer, stellvertretender Leiter der Infrastrukturabteilung auf Anfrage. Bei einem ähnlichen Vandalenakt, in der Vergangenheit konnte die Täterschaft im Nachhinein gestellt werden. Die Stadt Dietikon hofft, dass es auch dieses Mal klappt und die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden können.

Die Stadt ersetzt die drei Skulpturen. Dabei sollen werden diese zusätzlich verstärkt. Der gesamt Schaden beträgt etwa 15'000 bis 20'000 Franken. Zwar besteht eine Versicherung, allerdings müsse man mit einen sehr hohen Selbstbehalt rechnen, sagt Meyer.

An gewissen Hot Spots im Stadtgebiet kommt es immer wieder zu diversen Vandalenakten. Zurzeit werden zwischen der Infrastruktur- und Sicherheitsabteilung weitere Sicherheitsmassnahmen überprüft und besprochen. Zum Beispiel eine Videoüberwachung an Dietikons neuralgischen Punkten.