Urdorf

Urdorfer Pfarrerin hat «aus familiären Gründen» gekündigt

Anne-Kathrin Willi verlässt Urdorf.

Anne-Kathrin Willi verlässt Urdorf.

Die refomierte Pfarrerin von Urdorf, Anne-Kathrin Willi, wird die Kirchgemeinde Ende August 2013 verlassen. Die Pfarrerin hat gekündigt, um in Zürich das halbe Pensum eines Spitalpfarramtes zu übernehmen.

Annne-Kathrin Willi war seit Januar 2005 als Pfarrerin in Urdorf tätig. «Es war meine erste Stelle, es ist auch meine erste Liebe», sagt sie auf Anfrage der az. Der Grund für den Wegzug sei familiär.

Willi, die vor kurzem wieder geheiratet hat, werde zu ihrem Mann ins Zürcher Oberland ziehen, erläutert Alfred Bruppacher, Präsident der reformierten Kirchgemeinde, die Gründe für den Wechsel. Deswegen habe sie entschieden, Urdorf zu verlassen. Eine Pfarrerin hat Wohnsitzpflicht in der Kirchengemeinde, in der sie tätig ist. Man könnte sie zwar davon entbinden, Willi will das aber nicht.

Die Kündigung sei ihr sehr schwergefallen, erklärt Willi. «Ich bin sehr, sehr gerne Pfarrerin in Urdorf, ich lebe gerne hier. Ich gehe schweren Herzens». Auch die Kirchgemeinde lässt sie laut Bruppacher nur sehr ungern ziehen.

Man werde nun auf die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin gehen, so Bruppacher. Die Kündigung erwischt die Kirchgemeinde allerdings auf dem linken Fuss. Im Februar 2014 stehen Neuwahlen für die Kirchenpflege an. Die Nachfolge für Willi, die ein Jahr in Anspruch nehmen dürfte, wird dann noch nicht abgeschlossen sein. «Das ist sehr ungünstig», erklärt Bruppacher. (rsn)

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