Urdorf/Dietikon
Wegen steigender Schülerzahlen sagt der neue Solvita-Präsident: «So viele weitere Plätze an der Heilpädagogischen Schule zu schaffen, verursachte grosses Kopfzerbrechen»

Johannes Felber tritt die Nachfolge von Peter Voser als Präsident des Stiftungsrats der Behinderteninstitution Solvita in Urdorf an. Im Doppelinterview blicken die beiden auf bisherige Höhepunkte und Hürden und erzählen von künftigen Herausforderungen.

Sibylle Egloff Jetzt kommentieren
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Der neue und der alte Präsident der Stiftung Solvita aus Urdorf: Johannes Felber (links) löst Peter Voser (rechts) ab.

Der neue und der alte Präsident der Stiftung Solvita aus Urdorf: Johannes Felber (links) löst Peter Voser (rechts) ab.

Mathias Förster

Ein herzliches Lachen erfüllt das Treppenhaus, in dem man immer wieder auf Menschen trifft, die einem freundlich grüssen. Der neue Stiftungsratspräsident der Solvita Johannes Felber und sein Vorgänger Peter Voser steigen leichtfüssig die Stufen hoch. Ziel ist der Verwaltungsbereich im fünften Stock. Dort werden die Geschicke der Stiftung gelenkt. Der Stiftungsrat der 48 Jahre alten Institution für Menschen mit Behinderung, deren Hauptsitz sich seit 2001 an der Grubenstrasse 3 in Urdorf befindet, hat sich Ende August neu konstituiert. «Der Stiftungsrat setzt sich aus Gemeinderatsmitgliedern der 25 Gemeinden aus den Bezirken Dietikon und Affoltern zusammen. Die kommunalen Erneuerungswahlen im Frühling haben für Veränderungen gesorgt, sodass auch unser Gremium neu aufgestellt werden musste», sagt Peter Voser. Der ehemalige Schlieremer Stadtpräsident nutzte diese Gelegenheit, um sich von seinen Ämtern als Stiftungsratspräsident und Präsident des Stiftungsratsausschusses zu verabschieden. «Ich habe mich zwölf Jahre lang für die Stiftung eingesetzt. Es war an der Zeit, diese ehrenamtliche Tätigkeit in andere Hände zu geben. Dies auch, weil ich bereits 71 Jahre alt bin und etwas kürzertreten möchte.»