Urdorf
Katholische Kirchenpflege komplett: Davide Forer ist das fünfte Mitglied

Die Kirchgemeindeversammlung der Katholischen Pfarrei Heiliger Bruder Klaus in Urdorf hat am Sonntag Davide Forer in die Kirchenpflege und Stefan Schaffner in die Rechnungsprüfungskommission gewählt.

Sibylle Egloff
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Die Kirchgemeindeversammlung wählte am Sonntag Davide Forer in die Katholische Kirchenpflege der Pfarrei Heiliger Bruder Klaus in Urdorf.

Die Kirchgemeindeversammlung wählte am Sonntag Davide Forer in die Katholische Kirchenpflege der Pfarrei Heiliger Bruder Klaus in Urdorf.

Bild: Valentin Hehli

Davide Forer heisst das neuste Mitglied der Katholischen Kirchenpflege Urdorf. Er wurde am Sonntag von der Kirchgemeindeversammlung der Pfarrei Heiliger Bruder Klaus gewählt. Forer ist Zugchef International bei den SBB und wohnt mit seiner Familie seit 2007 in Urdorf. Aufgewachsen ist er im Oberengadin und im Poschiavo, wie die Katholische Kirche auf ihrer Website schreibt.

Forer komplettiert die Kirchenpflege, die seit den Erneuerungswahlen im Mai mit vier statt fünf Mitgliedern die Geschicke der Pfarrei leiten musste. Damals wurden Deborah Alem, Rokschika Thavaraja und Marko Vranjic neu ins Gremium gewählt. Michele Aggiato, der seit Ende November 2020 als Präsident amtet, wurde bestätigt.

Auch die RPK ist wieder vollständig

Auch die Rechnungsprüfungskommission (RPK) ist seit Sonntag wieder vollständig. Stefan Schaffner verstärkt das Gremium, das aus den bisherigen im Mai bestätigten Florence Tinguely, Hans Wicki und Norbert Walker sowie dem Ende August in einer ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung neu gewählten RPK-Präsidenten Mauro Cerutti besteht. Schaffner ist 55-jährig, Tormonteur und lebt schon seit seiner Geburt in Urdorf, wie auf der Website der Katholischen Kirche zu lesen ist.

Genehmigt wurde an der Versammlung zudem das Budget 2023. Dieses sieht bei einem Aufwand von 0,99 Millionen und einem Ertrag von 1,1 Millionen Franken ein Plus von rund 114'000 Franken vor. Dies bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 11 Prozent. Investitionen sind für 2023 keine geplant. Wichtig ist Präsident Michele Aggiato, mehr Schwung ins Kirchengemeindeleben zu bringen. «Wir möchten im Bereich Bildung, Soziales und Kultur aktiver werden. Eine Idee wäre zum Beispiel, eine Berufsmesse für künftige Lernende in einem kleinen und lokalen Rahmen zu organisieren», sagt Aggiato.