Quer durchs Dorf
Urdorf ist am Ball: Ein Postenlauf für die ganze Familie

Auch die letztjährigen Sieger, die Riesers, waren beim Urdorf Event heuer wieder dabei.

Cynthia Mira
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Urdorf am Ball
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Urdorf am Ball
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Urdorf am Ball Familienkonferenz: Familie Rieser gewann beim letztjährigen Event.
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Urdorf am Ball Der kleine Roger Federer: Nick Meiers Bälle landen treffsicher im Korb.
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Cynthia Mira

Bereits zum vierten Mal gab es am Samstag einen besonderen Postenlauf zu erleben, der quer durch das Dorf führte und vom Männerturnverein Urdorf auf die Beine gestellt wurde. Passend zum derzeit globalen Fussballfieber lautete das Motto für die diesjährige Ausgabe «Urdorf ist am Ball». «Uns kam die Idee wegen der Fussballweltmeisterschaft», bestätigte Kommunikationsleiter Jürg Pauli. Aber bei den acht zu absolvierenden Posten gehe es um die unterschiedlichsten Ballarten. Auf dem rund anderthalbstündigen Rundgang mit dem Start- und Zielort bei der Bölle-Bar auf dem Parkplatz Zwischenbächen war in diesem Jahr besonders Geschicklichkeit und der treffsichere Schuss gefragt.

Einen solchen bewies der Kunstturner Nick Meier aus Bülach, als er für seine gestartete Gruppe bei der ersten Herausforderung – einer kleinen Torwand – den ersten Punkt holte. Gemeinsam mit Vater Pius, seiner zwölfjährigen Schwester Jana und der Unterstützung von den Grosseltern Lucy und Reto Kaufmann aus Urdorf ging es auf den Rundgang, der vor allem für alle Spass bringen sollte. «Es ist eine tolle Gelegenheit, um die eigene Familie wieder mal nach Urdorf zu locken», sagte Reto Kaufmann aufgenzwinkernd. Nick gefiel neben der Torwand auch der Posten, bei dem es hiess, mit dem Tennisschläger den Ball in einen Behälter zu treffen. «Wir haben bald einen neuen Nick Federer» scherzte Pius über seinen Sohn, der ein weiteres Mal mit nacheinander getroffenen Bällen sein Können zeigte.

Auch Schwester Jana bekundete keine Probleme bei ihrem Lieblingsposten. Sie bevorzugte die Herausforderung, in einem dunklen Kasten verschiedene Bälle zu erkennen und der richtigen Sportart zuzuordnen. Bei der Frage nach der schwierigsten Aufgabe waren sich alle einig. Es galt mit einem Unihockeyball die mit wenig Wasser befüllten Pet-Flaschen umzuwerfen. Ausgerechnet hier witzelte Pius Meier ein weiteres Mal: «Wenn du alle triffst, kriegst du ein neues Velo», brachte er die Kinder zum Lachen, denn bei diesem Posten waren selbst die Erwachsenen chancenlos.

Noch keinen Lauf verpasst

Gleichzeitig waren auch die letztjährigen Sieger unterwegs. Die Familie Rieser aus Urdorf hatte noch keinen der letzten vier Postenläufe verpasst und konnte sich in jedem Jahr immer unter die ersten drei platzieren. Entsprechend hoch waren die Erwartungen bei den Kindern Cedrik und Joel, die um den ersten Platz kämpften. Die sonst musikalische Familie – in der Stadtjugendmusik sowie der Stadtmusik Dietikon aktiv – ist ebenfalls in den unterschiedlichen Riegen im TV Urdorf vertreten. Diesmal sei die Auswahl der Aufgaben nicht ganz so vielfältig gewesen, lautete das Fazit. Die Torwand gefiel aber auch Joel am besten.

Herzliche Gespräche wurden geführt mit jenen, die unter einem Sonnenschirm jeweils auf die nächsten Gruppen warteten. Coni und Mathias Gasser waren kurzfristig eingesprungen, um einen Posten zu übernehmen: «Wir hatten gerade Zeit und da hilft man gerne aus», meinte Coni Gasser. «Wir sind beweglich, können uns anpassen und sind mit zwanzig gestarteten Mannschaften zufrieden. Es wird bestimmt auch ein nächstes Mal geben», sagte Jürg Pauli zum Schluss des Anlasses.